Feb
24
2010
Salamu Alaykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh
Am Sonntag 7. März 2010 kochen wir* in der Moschee in Ebikon. Ihr seid alle nach dem Mittagsgebet zum Mittagessen eingeladen. So Allah will, gibt es ein reichhaltiges Buffet mit asiatisch-arabisch-türkisch-schweizerischen Balkanleckereien. Selbstverständlich für die ganze Familie. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Bitte gebt in etwa an, mit wie vielen Leuten ihr kommt, damit wir wissen, ob wir für 50 oder für 300 Leute kochen sollen. Natürlich dürft ihr auch kurzentschlossen und unangemeldet kommen. Alle, die ihr mitbringt sind herzlich eingeladen.
Du möchtest mithelfen? Alhamdulillah, sehr gut. Melde Dich bei einem von uns oder hier in einem Kommentar. Oder koch etwas Feines fürs Buffet.
Salamu Alaykum
Rachid
* In etwa die Clique vom Familienpicknick
Jan
12
2010
Unser Prophet, Sallallahu Alaihi wa Sallam, hat sinngemäss gesagt:
“Nie versammeln sich Leute in einem der Häuser Allahs, tragen das Buch Allahs vor und studieren es miteinander ohne dass Allahs friedvolle Gegenwart auf sie herabkommt, die Barmherzigkeit sie bedeckt, die Engel sie umgeben und Allah sie denen gegenüber nennt, die bei Ihm sind.”
(Sahih nach Muslim)
Nov
07
2009
Morgen Sonntag, 8. November 2009, ist in der ganzen Schweiz Tag der offenen Moschee. Auch die Moscheen in Ebikon, Luzern, Reussbühl, Emmenbrücke und Kriens freuen sich auf Deinen Besuch. Auch ich habe ein kleines Ämtli bei der Aktion bekommen: ich bin von 11:00 bis 13:00 in der Moschee in Ebikon und koche Tee.
Selbstverständlich freuen wir uns auch ausserhalb des “Tags der offenen Moschee” auf Deinen Besuch. Besucher sind das ganze Jahr über in allen Moscheen jederzeit herzlich willkommen.
Die Adressen:
- Emmenweidstr. 4, 6020 Emmenbrücke
- Hauptstrasse 58, 6015 Reussbühl
- Sedelstrasse 7, 6020 Emmenbrücke
- Luzernerstrasse 67, 6010 Kriens
- Baselstrasse 61a, 6003 Luzern
- Luzernerstrasse 30, 6010 Ebikon
Aug
24
2009
Liebe Brüder und Schwestern,
Salamu Alaykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh
Ihr seid alle herzlich eingeladen zum Iftar in der Moschee in Ebikon. Es wird jeden Abend gekocht. Am Donnerstag sind wir dran mit kochen, und wir würden uns sehr freuen, wenn viele Brüder und Schwestern ihr Fasten mit dem brechen, was wir zubereitet haben.
Salamu Alaykum
Rachid
May
11
2008
Heute waren wir in der albanischen Moschee in Emmenbrücke und haben den Kindern zugehört, die heute einen grossen Erfolg feierten. Sie haben in den letzten Monaten den ganzen Qur’an auf Arabisch durchgelesen, 600 Seiten. Bestimmt konnten die Kinder in dieser Zeit von ihrem Lehrer Imam Abdulkerim Sadiku viel lernen.

Man sieht auf dem Foto Imam Abdulkerim Sadiku, der den Nachmittag moderiert hat, im Hintergrund stehen.
Nov
15
2007
Kürzlich hat der albanische Kulturverein in Emmenbrücke einen Dachraum zur Moschee hinzugemietet und zu einem behaglichen Gebetsraum für die Frauen ausgebaut. Auch ein eigener Platz für die rituelle Gebetswaschung (Wudu) und ein WC ist vorhanden.

Der Raum kann in Absprache mit Imam Abdulkerim für Veranstaltungen, Familienfeiern und dergleichen benutzt werden. Tische und Bänke sind vorhanden, eine Küche ebenfalls. Neben der bosnischen Moschee in Emmenbrücke und der türkischen Nur Moschee in Ebikon gibt es nun eine dritte Moschee im Raum Luzern, in der auch Frauen ihre Gebete verrichten können.
Oct
21
2007
Die Neue Luzerner Zeitung publizierte gestern einen guten Bericht über Imam Petrit Alimi, den Kommunikationsbeauftragten des neuen “supranationalen” albanischen Moschee-Zentrums an der Baselstrasse in Luzern.

Kommunikationsbeauftragter Petrit Alimi bei einer Führung durch das Moschee-Zentrum
Die Neue Luzerner Zeitung schreibt schon seit Jahren ausgewogen und unverkrampft über die Muslime in der Innerschweiz.
Aug
31
2007
Vor der Ankunft des Propheten, Sallallahu Alaihi wa Sallam, wohnten in Yathrib - dem späteren Medina - die beiden arabischen Stämme Chazradsch und ‘Aws, sowie die drei jüdischen Stämme Bani Nadir, Bani Quraizah und Bani Qainuqa’. Die Chazradsch und ‘Aws bekannten sich zum Teil bereits vor der Ankunft des Propheten (sas) zum Islam. Zwischen den Chazradsch und den ‘Aws gab es althergebrachte Spannungen. Der stetig wachsende Strom aus Mekka zuwandernder Muslime verschärfte die Konflikte zusätzlich. Die Mekkaner und die mit ihnen verbündeten Stämme im Umland von Medina waren den Muslimen feindlich gesinnt. Alles in allem warteten in Medina schwierige Verhältnisse auf den Propheten (sas).
Als der Prophet (sas) nach seiner Hijra in Medina ankam, hat er zuallererst ein Stück Land erworben und eine einfache Moschee gebaut. Die Moschee weder ein Minaret, noch einen Teppich, noch war sie reich geschmückt. Die Moschee des Propheten (sas) besass nicht einmal ein richtiges Dach. Gleich nach dem Moscheebau hat der Prophet (sas) das traditionelle Stammesgefüge aufgebrochen indem er jeweils einen medinensischen Muslim mit einem mekkanischen Muslim verbrüderte. Mit den drei jüdischen Stämmen haben die Muslime einen Bündnisvertrag geschlossen, die Charta von Medina. Damit waren die Spannungen in Medina vorerst beigelegt und die Umma der Muslime war geboren. Erst danach hat sich der Prophet (sas) um die Bedrohungen von aussen gekümmert.
Kurz zusammengefasst hat der Prophet (sas) also folgendes getan:
- Landerwerb und Moscheebau
- Verbrüderung der Mekkaner und Medinenser, Bündnisvertrag mit den jüdischen Stämmen
- Bannen der Gefahr von aussen
Nun stell dir vor, die nach Medina emigrierten mekkanischen Muslime hätten ihre eigene Moschee gebaut, die Chazradsch hätten ihre eigene Moschee gebaut, und die ‘Aws hätten ebenfalls ihre eigene Moschee gebaut. Die Muslime hätten wahrscheinlich keinen Bündnisvertrag mit den drei jüdischen Stämmen schliessen können. Und wahrscheinlich hätte sich der Islam nie über Medina hinaus verbreitet.
Wir befinden uns doch heute in Luzern in einer ähnlich schwierigen Lage wie die Medinenser vor der Ankunft des Propheten (sas). Es lassen sich durchaus einige Parallelen ziehen. Doch das Medinensische Modell des Propheten (sas) unterscheidet sich stark von unserer zerklüfteten Vereinslandschaft. Eigentlich tun wir genau das Gegenteil dessen, was der Prophet (sas) getan hat. Es ist Zeit dass wir über den Zustand unserer Gemeinschaft nachdenken. Wie hätte sich der Prophet (sas) in unserer Situation verhalten? Welchem Kulturverein wäre er beigetreten? In welcher Moschee hätte er die Freitagspredigt gehalten?
Jul
23
2007
Die neue Nur Moschee in Ebikon steht ab sofort allen Musliminnen und Muslimen für die täglichen fünf Gebete offen. Die offizielle Eröffnungsfeier findet nach den Ferien Mitte August statt.

Der Eingang der Moschee befindet sich im Gebäude von Carpetland an der Luzernerstrasse 30 in Ebikon. Eine Treppe führt vom Parkplatz zu einer mit “Nur Verein” beschrifteten Glastür. Die Mochee befindet sich im ersten Stock.
Jul
19
2007
Mein Post Zwei albanische Moscheen in Luzern hat eine angeregte Diskussion mit einem Bruder ausgelöst. Leider haben wir diese Diskussion per E-Mail geführt und nicht per Kommentar unter dem Post. Unter anderem war der Bruder der Meinung, ich soll meine Haltung zur neuen albanischen Moschee nicht so öffentlich kundtun.
Wenn eine Entwicklung nicht gut ist, dann finde ich, ist Kritik angebracht. Auch unter Muslimen. Viele Muslime können aber mit Kritik nicht umgehen. Leider. Denn Kritik ist nicht unbedingt etwas negatives. Kritik regt an, die eigene Position zu überdenken. Oft entsteht aus der kritischen Auseinandersetzung eine Verbesserung. Dazu müssen wir Muslime aber erst mit Kritik umgehen lernen. Es ist ja nicht so, dass jeder der uns kritisiert gegen uns arbeitet. Unsere Nafs (Triebseele) reagiert empfindlich auf Kritik. Aber wer ist unser grösster Feind? Unsere Nafs. Warum fasten wir und spenden von dem was uns am liebsten ist? Um unsere Nafs zu läutern. Zum Läutern der Nafs gehört aber vielleicht auch, dass wir lernen Kritik als etwas Positives zu sehen. Wenn mich jemand kritisiert bin ich jeweils sehr dankbar. Ich sage dies dem Betreffenden meist auch: “Danke, mein lieber Bruder, Deine Kritik hat mich zum Nachdenken angeregt. Und ich habe bemerkt, dass ich tatsächlich …” Und schon habe ich meiner Nafs eins ausgewischt!
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es in Luzern keine zweite albanische Moschee braucht. Vielleicht führt Kritik und die Diskussion darüber dazu, dass man zum Schluss kommt, dass längerfristig nur ein gemeinsames grosses islamisches Zentrum erstrebenswert ist? Oder vielleicht führt die Kritik dazu, dass die neue albanische Moschee an der Baselstrasse das “albanisch” komplett aus dem Programm streicht. Ich weiss, auf dem Papier heisst die Moschee “Barmherzigkeit”. Aber es ist nicht wichtig, was auf der Packung steht, sondern was die Packung tatsächlich enthält. Falls das albanische in dieser Moschee tatsächlich einmal fallen gelassen wird - und davon gehe ich aus - dann verrichte ich meine Gebete auch ab und zu in dieser Moschee und unterstütze sie wo ich kann.
Und ja, vielleicht sollten wir uns auch einmal mit der Kritik auseinandersetzen, die wir von Nichtmuslimen erhalten. Uns einmal über unseren Beitrag an die Gesellschaft Gedanken machen?
Jul
03
2007
Schon länger habe ich gewusst, dass Bruder Yasar mit ein paar Freunden den Nur Verein gegründet hat und in Ebikon ein Lokal sucht um ein islamisches Zentrum aufzubauen. Am Sonntag durfte ich die Baustelle besichtigen. Es werden noch Wände verschoben, überall stehen Farbkübel und Teppichrollen. Es sieht aber schon vielversprechend aus! Noch im Juli soll der Gebetsraum eröffnet werden. Das Lokal bietet aber viel mehr als nur einen Gebetsraum:
- Gebetsraum für Frauen
- Aufenthaltsraum für Frauen
- Schulungsraum (soll später mit Computer und Internetverbindung ausgestatet werden)
- Spielzimmer für Kinder
- Küche
In diesen Räumen soll nach und nach ein breites Programm aufgebaut werden. Das Herzstück bildet sicher das Freitagsgebet, während dem auf Deutsch gepredigt werden soll. Daneben soll später ein Arabischkurs, ein Deutschkurs und Nachhilfeunterricht angeboten werden. Dies alles ist sicher sehr ehrgeizig. Der Nur Verein ist bei der Umsetzung meiner Meinung nach auf neue Mitglieder angewiesen, die tatkräftig mit anpacken. Nach der Eröffnung stossen bestimmt noch ein paar Brüder und Schwestern hinzu, insyaAllah.

In diesem Haus vis-à-vis Koch Garage entsteht zur Zeit die Nur Moschee. Die reichlich vorhandenen Parkplätze können am Abend und am Wochenende von den Moscheebesuchern genutzt werden.
Ich finde es sehr gut, dass der Nur Verein sich nicht an einem Herkunftsland orientiert, dass die Umgangssprache Deutsch ist, und dass der Nur Verein finanziell unabhängig und politisch neutral ist. Durch das Islamische Zentrum Nur wandelt sich der Islam im Raum Luzern langsam aber sicher von einer Migrantenreligion zu einer einheimischen Religion. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Integration (nicht Assimilation
Der Erfolg des Nur Vereins hängt vor allem davon ab, ob der Verein als türkischer Verein wahrgenommen wird oder nicht. Wird man unter Muslimen von der “türkischen Moschee in Ebikon” sprechen, oder überwiegt der Eindruck, den die deutschsprachigen Predigten vermitteln? Deshalb warne ich den Nur Verein davor, auf Türkisch zu predigen.
Ich unterstütze den Nur Verein mit einem sehr bescheidenen monatlichen Beitrag per Dauerauftrag. Durch regelmässiges Beitragzahlen tritt man automatisch dem Verein bei. Die Höhe des Mitgliederbeitrags kann man selbst bestimmen. Falls du den Nur Verein ebenfalls unterstützen möchtest, hier die Nummer des Postcheque Kontos: Nur Verein, 6030 Ebikon, PC 60-719516-5.

Die grösszügigen Räume lassen sich gut in eine Moschee umgestalten.
Jun
07
2007
Beim auf die Toilette gehen, soll man sich nicht zur Qibla hinwenden. Leider sind in sämtlichen Moscheen im Raum Luzern die Toiletten exakt in Richtung Qibla ausgerichtet. Wenn wir Luzerner also in der Moschee auf die Toilette gehen, sollten wir uns etwas zur Seite gerichtet auf die Schüssel setzen.

Jun
04
2007
Die meisten von uns Muslimen gestarteten Projekte leiden unter derselben Krankheit. Der Krankheitsverlauf ist immer der selbe.
Jemand hat eine gute Idee. Im ersten Moment kann er einige in seiner Umgebung damit begeistern. Spontan sagen ein paar Leute Unterstützung zu. Sobald es aber an die Umsetzung der Idee geht, ist kaum noch jemand hier. Man vereinbart eine Sitzung, aber kaum jemand nimmt tatsächlich teil. Oder hat schon mal jemand eine Sitzung erlebt, bei der alle eingeladenen Teilnehmer zu Beginn der Sitzung anwesend waren? Üblich ist doch eher, dass man eine Stunde lang herumtelefonieren und warten muss, bis man in unvollständiger Besetzung mit der Sitzung beginnen kann. Kaum jemand erledigt die ihm zugewiesenen Pendenzen. Stattdessen gibt man unverhohlen zu: “Ich habe nichts gemacht.”
Gibt es nicht eine Person, die das Projekt vorwärtstreibt und unter grossem Zeitaufwand den Leuten nachrennt, so versandet das Projekt innert kurzer Zeit. Hier eine Auswahl an versandeten oder gescheiterten Projekten:
- Arabischunterricht in der bosnischen Moschee - nur zwei regelmässige Teilnehmer, einer davon hat nun aufgehört, bleibt noch ein einziger Teilnehmer.
- Deutschsprachiger Islamunterricht in der bosnischen Moschee - ich habe den Unterricht aus persönlichen Gründen bis auf weiteres abgesagt, und keine Unterstützung durch VIOKL / IGL / Moscheen, nur wenige wirklich regelmässige Teilnehmer.
- Islamisches Lager für Familien
- Freitagsrunde in Zürich - meist nimmt gar niemand teil.
- Vereinigung der islamischen Organisationen des Kantons Luzern (VIOKL) - zu wenig Leute, die mithelfen, Probleme zwischen den albanischen Moscheen, im Moment herrscht Stillstand
- Islam.ch - die Site wird de facto von einer Einzelperson betreut, wo ist das Redaktionsteam geblieben?
- Zeitschrift “Die Gemeinschaft” - nach der Erstausgabe hat sich das komplette Team aus dem Staub gemacht. Im Moment arbeitet ein neues Team an der zweiten Ausgabe.
- Zeitschrift “Die Barmherzigkeit” - zu wenig Abonnenten, um die Kosten für den Druck zu decken.
An was liegt das nur? Warum arbeitet kaum jemand aktiv für die Gemeinschaft? Wenn man genauer hinsieht, fällt einem folgendes auf:
- Im Kanton Luzern sind es schon seit vielen Jahren die gleichen 20 - 30 Leute, die sich aktiv für die Gemeinschaft engagieren. Kein Wunder werden einige langsam müde und ziehen sich zurück.
- Die Nachwuchsförderung wird vernachlässigt.
- Fähige Leute sind rar. Und fähige Leute sind meist durch Beruf / Ausbildung so gebunden, dass sie keine Zeit haben um sich für die Gemeinschaft zu engagieren.
- Und, und, und
Meiner Meinung nach sollten sich ein paar erfahrene Brüder und Schwestern baldmöglichst zusammensetzen, diese Liste weiterführen und Lösungsansätze suchen.
May
31
2007
Lieber Bruder Ali, Du wolltest mich zum Freitagsgebet in die neue albanische Moschee an der Baselstrasse mitnehmen. Ich habe ausweichend geantwortet, dass ich doch lieber in der türkischen Moschee beten würde.
Schon seit Jahren gab es immer wieder Missgunst, Intrigen und teils auch offene Streitereien in der albanischen Moschee. Vor einiger Zeit hat sich eine Handvoll Leute von der albanischen Moschee abgespalten und Büroräumlichkeiten beim Parkhaus an der Baselstrasse gemietet, und sie zur Moschee dekoriert. Es ist nun ruhig geworden in der albanischen Moschee. Man konzentriert sich auf das Gebet und spricht Gutes. So gesehen ist es ganz gut, dass diese Brüder die albanische Moschee verlassen haben.
Ich verrichte meine Gebete schon seit langem gerne entweder in der alten albanischen oder der türkischen Moschee. In der türkischen Moschee gefällt mir der schlichte Teppich und die Farbe der Wände. In der albanischen Moschee bin ich meistens der einzige Nichtalbaner, werde da aber gut aufgenommen, die Albaner sind sehr warmherzig. Die albanische Moschee ist eine der wenigen Moscheen in der Zentralschweiz, die einen gut ausgebildeten Imam hat. Imam Abdulkerim ist ein ebenso gebildeter wie besonnener Mensch. Ich sitze gerne mit ihm zusammen.
Es ist nicht gut, dass es nun zwei albanische Moscheen in Luzern gibt. Ich kenne zwei Albaner, die nebeneinander wohnen. Der eine geht in die neue albanische Moschee, der andere in die bestehende. Und sie sprechen schlecht über einander. Dahin führt doch das Ganze. Man beginnt schlecht über andere zu sprechen, Dinge über andere zu erzählen. “Der Petrit Alimi (Gründungsmitglied der neuen Albanischen Moschee) hat das und das gesagt”. Kaum beginnt die Diskussion über die beiden Moscheen, hat man auch schon die Grenze zur verbotenen üblen Nachrede oder gar Verleumdung überschritten. Wir müssen da sehr aufpassen, dass wir uns aus diesen Diskussionen heraushalten.
Die Situation mit den beiden albanischen Moscheen ist eine Fitna für uns Muslime!