Archive for the 'Persönlich' Category

Dec 26 2009

Feiern Muslime auch Weihnachten?

Published by Rachid under Persönlich

Nein, Muslime feiern Weihnachten nicht. Weihnachten ist ein chistliches Fest. Muslime feiern andere Feste. Die wichtigsten islamischen Feste sind das Eid ul-Fitri zum Ende des Fastenmonats Ramadan und das Eid ul-Adha während der Zeit der Hadsch Pilgerfahrt.
Wie also verbringt ein Muslim in der Schweiz die Weihachtsfeiertage? Ich zum Beispiel war mit den Kindern in der Garage und habe den Töff repariert. Ich fahre einen Yamaha XT 600. Der Motor wollte einfach nicht mehr anspringen. Der Tank war halbvoll, die Batterie hatte ich über Nacht geladen. Die Kerze ist noch fast wie neu, der Luftfilter zieht auch, die Zündspule ist trocken. Blieb nur noch der Vergaser. Den auseinander zu schrauben hatte ich aber einfach keine Lust. Der Trick war dann recht einfach: unten am Vergaser gibt es eine kleine Schraube und ein Schläuchlein. Schraube aufgedreht und im Vergaser vorhandenes Benzin abgelassen. Und siehe da: Motor sprang an und dröhnte in der Garage dass gleich Lust auf Abenteuer aufkam. Auf dem Weg in die Mochee zum Freitagsgebet bin ich danach die Route Luzern -> Meggen -> (durch den Wald) -> Udligenswil -> Meierskappel -> Root -> Ebikon gefahren (30 Km), trotz Winter. Nach dem Freitagsgebet wäre ich doch am liebsten gleich Richtung Afrika losgerattert, aber die Familie wollte zu Tuncai Pizza essen gehen. Ach ja, als ein Freund den Töff vor der Moschee stehen sah meinte er zu mir: “Das ist sicher dein Töff, richtig wüst und grusig!” LieberBruderAli.com soll ja nicht zu einem Motorradblog mutieren, aber das war bei mir der 25. Dezember 2009.

Meine ist  blau, nicht rot/weiss, und etwas jünger.

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Aug 24 2009

Iftar

Published by Rachid under Halal Essen, Persönlich, Moschee

Liebe Brüder und Schwestern,

Salamu Alaykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh

Ihr seid alle herzlich eingeladen zum Iftar in der Moschee in Ebikon. Es wird jeden Abend gekocht.  Am Donnerstag sind wir dran mit kochen, und wir würden uns sehr freuen, wenn viele Brüder und Schwestern ihr Fasten mit dem brechen, was wir zubereitet haben.

Salamu Alaykum

Rachid

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Jul 16 2008

Pedalo

Published by Rachid under Persönlich

Gestern war ein wunderschöner Tag für eine Pedalofahrt auf dem Vierwaldstättersee. Ich habe Ferien, wir geniessen den Sommer.

 

Kapitän Omar

 

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Jun 02 2008

Dampfschifffahrt auf dem Vierwaldstättersee

Published by Rachid under Persönlich

Gestern sind wir mit dem Dampfschiff Unterwalden von Luzern nach Brunnen gefahren. Es war ein wunderschöner Tag auf dem See.

Blick vom Restaurant auf dem Oberdeck auf Weggis

 

Der Kapitän während dem Anlegemanöver in Treib

Von Brunnen aus sind wir mit dem Zug nach Arth-Goldau gefahren, wo wir Freunde aus Luzern getroffen haben. Gemeinsam besuchten wir dann den Tierpark Goldau.

Das Bübchen haben wir auch mitgenommen

Am Abend wäre - glaube ich - noch VIOKL* / IGL* Präsidentenwahl gewesen. Diese beiden Verbände haben sich kürzlich zusammengeschlossen. Damit spart man Ressourcen. Man muss nur noch einen Vorstand Präsidenten suchen. Dies war jeweils sehr schwierig, denn bis heute hat sich sowohl für die IGL als auch für die VIOKL Präsidentschaft ausser Petrit Alimi noch nie jemand freiwillig gemeldet. Darüber darf ich aber nicht jammern, denn schliesslich habe ich mich auch nie als Kandidat gemeldet. Ich bin dazu nicht geeignet. Vielleicht sollte ich mir aber trotzdem einmal Gedanken machen, was ich als IGL-Präsident tun würde, welche Prioritäten ich setzten würde. Was würde dabei herauskommen?

Der Nachteil bei diesem Zusammenschluss von IGL und VIOKL ist allerdings, dass der demokratische Grundgedanke der kleinen IGL möglicherweise auf der Strecke bleibt, wenn mit grossen und zentral geführten Moscheevereinen fusioniert wird. Ich persönlich begrüsse den Zusammenschluss trotzdem. Weil es die Gemeinschaft fördert.

* VIOKL - Vereinigung der islamischen Organisationen des Kantons Luzern / IGL - Islamische Gemeinde Luzern

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May 04 2008

Knie’s Kinderzoo Rapperswil

Published by Rachid under Familienausflüge, Persönlich

Heute waren wir im Kinderzoo in Rapperswil. Rapperswil liegt an der Strecke des Voralpenexpresses von Luzern nach St. Gallen. Es ist eine schöne Zugfahrt, die einen an drei Seen und einem Hochmoor entlang führt. Knie’s Kinderzoo ist ganz in der Nähe des Rapperswiler Bahnhofs.

Als sie das Piratenschiff sahen, begannen die Kinder zu hüpfen: “Papi! Papi!”

Die Hauptattraktion ist aber nach wie vor das Delphinarium. Nach Protesten von Tierschützern wurden die Delphine vor einigen Jahren zwar durch Seehunde (Seelöwen) ersetzt. Die Seehunde springen nicht ganz so hoch wie die Delphine. Die Seehunde machen dies aber mit witzigen Nummern an Land mehr als wett.

Das ganze Areal des Kinderzoos ist eine Mischung aus Streichelzoo, Spielplatz, Tiergehege und Picknickplatz.

Aischa auf dem Pippi Langstrumpf Pferd. Im Zug hat Aischa ihre Sonnenbrille geputzt. Dazu hat sie dieses Tuch aus der Tasche gezogen. Wo sie das wohl her hat??

Öffnungszeiten: täglich 9:00 - 18:00, Saison bis 31. Oktober

Eintritt: Erwachsene CHF 10, Kinder ab 6 Jahren CHF 5.

Website: http://www.knieskinderzoo.ch/

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Jan 15 2008

Im Café

Published by Rachid under Persönlich

Heute morgen habe ich im Café meinen Tag geplant. Neben mir sass am gleichen Tisch eine alte Frau. Teure Kleider hat sie getragen, geschmackvoll kombiniert. Sie hat in der Zeitung die Todesanzeigen gelesen, danach die Nachrufe.

Das Leben geht schnell vorbei. Es ist noch nicht lange her, da war ich ein junger Hüpfer, ging zur Schule und widmete mich ansonsten ganz der Musik.

Inzwischen bin ich über dreissig, habe eine Familie, arbeite, und die Tage folgen aufeinander in einem unglaublichen Tempo. Tag, Nacht, Tag, Nacht, zack, zack, zack, und wieder ein Jahr um. Die Zeit läuft, bald sitze ich selbst als alter Mann im Café und lese die Todesanzeigen und die Nachrufe.

Schlimm, wenn wir dann erkennen müssen, dass wir die ganze Zeit nur unserem Ego gedient haben, und nicht Allah, subhanahu wa ta’ala.

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Jan 11 2008

Dummes Geschwätz

Published by Rachid under Persönlich

Lieber Bruder Ali,

Salamu Alaykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh

Letzte Woche habe ich im Filofax eine Skizze gemacht, sie danach in Visio nachgezeichnet, um die Gedanken hinter dieser Skizze in einem Blogpost auf LieberBruderAli.com zu erklären.

Aber irgendwie ist das doch alles nur dummes Geschwätz. Ich bin ein Nichts. Manchmal vergesse ich Bismillah zu sagen, wenn ich mir einen Bissen in den Mund stecke, und vergesse Alhamdulillah zu sagen, nachdem ich ihn hinuntergeschluckt habe. Was erwartest du von so jemandem? Dass er dir irgendetwas erklärt? Nein, ganz sicher nicht. Ich erwarte von so jemandem, dass er den Mund hält, bis er einfache Sachen wie Bismillah und Alhamdulillah im Griff hat.

Jeder andere Diener Allahs ist besser als ich. Also halte ich den Mund.

Eine Bemerkung noch zu den Begriffen in der Skizze: Einige, wie z.B. die Namen meiner Freunde (die Reihenfolge sagt nichts aus), treffen auf mich zu, andere Begriffe sind allgemein, wie z.B. Fernsehen, denn ich besitze keinen Fernseher.

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Jan 05 2008

Länderpark

Published by Rachid under Persönlich

Heute haben wir im Länderpark eingekauft. Früher, als ich noch ein Kind war, bin ich gerne in den Länderpark einkaufen gegangen. Diese riesige MMM Migros mit der grossen Spielwarenabteilung. Aber irgendwie scheint im Länderpark die Zeit stehen geblieben zu sein. Vieles ist noch wie vor 30 Jahren.

In den 70er Jahren war das noch modern 

Die “Snack Bar Brasserie Länderpark”, wie ich sie schon als Kind kannte…

 

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Dec 22 2007

Warum gibt es auf “Lieber Bruder Ali” nichts Neues?

Published by Rachid under Persönlich

Liebe Brüder und Schwestern,

Salamu Alaykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh

In letzter Zeit gab es kaum neue Texte auf meinem Blog “Lieber Bruder Ali”. Woran liegt das? Anfang nächstes  Jahr wechsle ich meine Arbeitsstelle. Der Arbeitsmarkt ist in meinem Bereich total ausgetrocknet, die beste Zeit also um die Stelle zu wechseln. Im Moment bereite ich mich in meiner Freizeit intensiv auf den neuen Job vor. Es ist nicht so, dass ich deswegen keine Zeit zum Schreiben hätte. Nur ist mein Kopf so voll mit der Vorbereitung auf den neuen Job, dass ich irgendwie gar nichts habe, über das ich im Moment auf “Lieber Bruder Ali” schreiben könnte. Ja, richtig, mein Filofax ist voll von Ideen, an Ideen fehlt es mir ja auch nicht. Aber es brennt mich nicht in den Fingern, es ist nichts da, das raus muss, geschrieben werden muss.

Salamu Alaykum

Rachid

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Dec 09 2007

Jugoslawischer Laden viel günstiger als Migros

Published by Rachid under Persönlich

Manchmal kaufen wir im jugoslawischen Laden an der Baselstrasse in Luzern ein. Es ist unglaublich, was man in diesem Laden für sein Geld erhält. Wir haben so viel Gemüse und Früchte gekauft, dass der Kofferraum unseres Mobility-Fiats fast voll war - 30 Franken.

Schweizer Kartoffeln kosten 80 Rappen das Kilo. Bei Migros kostet das Kilo mindestens CHF 2.15. Eine grosse Schale Trauben, wahrscheinlich auch ein Kilo, kostet CHF 1.70. Schöne Äpfel kosten CHF 1.50 das Kilo. Der Renner scheinen aber die riesigen Chabisköpfe für CHF 1.95 zu sein. Neben Gemüse und Früchte hat der Laden das übliche Balkansortiment: Geissenkäse, Trockenfleisch (halal?), Ayvar und andere Konserven, Wolldecken, Teekrüge und Kitsch.

In diesem Laden einzukaufen lohnt sich also durchaus. Da kann weder Migros noch Denner mithalten.

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Dec 08 2007

Unerwartet und plötzlich

Published by Rachid under Persönlich, Iman

Gestern morgen wurde meine Tante auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren. Bis am Nachmittag wussten wir nichts über ihren Zustand. Wir rechneten mit dem Schlimmsten. Doch gegen Abend erhielten wir Gewissheit. Meine Tante hat einen Oberschenkelhalsbruch, einen gebrochenen und gequetschten Arm, Prellungen, Schnittwunden im Gesicht und eine Gehirnerschütterung. Sie wird sich, insyaAllah, wieder erholen. Alhadulillah.

Mir wurde gestern einmal mehr bewusst, wie unerwartet und plötzlich der Tod uns Menschen überraschen kann. Wären wir uns dessen immer bewusst, würde sich wohl einiges ändern.

Wir Menschen würden weniger streiten. Wir würden dem Anderen den Vortritt lassen. Wir würden einander vergeben. Wir würden mit unserem Hab und Gut - das wir ja doch in dieser Welt zurücklassen müssen - viel freigiebiger umgehen. Ja, wir würden grosse Teile unseres Geldes an die Bedürftigen spenden, damit etwas nach dem Tod bleibendes aus unserem Geld wird. Wir würden nicht mehr so sehr auf unseren eigenen Vorteil achten. Wir würden anders miteinander umgehen. Viel herzlicher, wohlwollender, liebevoller. Wenn du wüsstest, dass Ali gleich überfahren wird und stirbt, nachdem er die Moschee verlässt, wie herzlich würdest du ihn nach dem Freitagsgebet umarmen, auch wenn du ihn nur flüchtig kennst? Und die Floskel “Möge Allah dein Gebet annehmen” wäre von ganzem Herzen aufrichtig.

Und das Gebet, die Du’a, das Fasten und der Dhikr würden an Stellenwert gewinnen, während der Broterwerb als das angesehen würde, was er ist - Broterwerb eben, und nicht Sinn und Zweck unseres Daseins. Hat uns der Prophet, sallallahu alaihi wa sallam, nicht gesagt wir sollen jedes Gebet verrichten als sei es unser letztes Gebet?

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Dec 07 2007

Eine alte Frau im Park

Published by Rachid under Persönlich, Hadith

Heute bin ich auf dem Weg zum Bahnhof durch einen Park gegangen. Auf einer Bank sass eine alte Frau, alleine, und wühlte in ihrer Tasche. Es stimmt mich jeweils traurig, wenn ich alte Menschen so einsam sehe. Die alte Frau sah einsam und traurig aus. Vielleicht hat sie niemanden, der sich um sie kümmert, mit ihr spricht, Anteil nimmt an ihren Sorgen. Niemanden, mit dem sie ihre glücklichen Momente teilen kann.

Ich denke dann jeweils an meine Frau, und mir wird dabei warm ums Herz vor Liebe zu ihr. Ich bete zu Allah, dass Er meine Frau im Alter nie einsam werden lässt.

Der Prophet, sallallahu alaihi wa sallam, hat sinngemäss gesagt:

“Diejenigen, die sich um die Versorgung von Witwen und Waisen kümmern, sind wie diejenigen die auf dem Wege Allahs Dschihad machen, tagsüber fasten und die Nacht im Gebet verbringen.”

(Sahih nach al-Buchari)

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Dec 01 2007

Uns fehlt die nötige Konsequenz

Published by Rachid under Arbeitstechnik, Persönlich, Iman

Eigentlich wissen wir doch, wie wir in die Nähe Allahs gelangen, aber wir setzen dieses Wissen nur begrenzt in die Tat um. Bei Umsetzen fehlt uns die nötige Konsequenz. Wir verbringen viel Zeit mit Dingen, die vorwiegend mit dem Diesseits verbunden sind, und nur relativ wenig Zeit mit Dingen, die uns im Jenseits etwas nützen werden.

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Nov 30 2007

Vielen Dank, lieber Leser!

Published by Rachid under Persönlich

Lieber Leser, liebe Leserin,

Salamu Alaykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh

Im Mai 2007 habe ich das Blog “Lieber Bruder Ali” gestartet, seit Juli befindet es sich auf einem eigenen Webserver. Die Zugriffstatistik zeigt, dass seither die Besucherzahlen stetig gestiegen sind. Immer mehr Links zeigen auf LieberBruderAli.com, und bei Google Suchanfragen zu einigen Stichworten liegt LieberBruderAli.com auf den vordersten Plätzen - z.B. Hadithwissenschaft, Kosmologie oder Petrit Alimi. Für viele Leser ist LieberBruderAli.com Teil ihrer regelmässigen Web-Lektüre, einige rufen dieses Blog sogar täglich auf. Für diese Treue möchte ich Dir, lieber Leser, liebe Leserin, herzlich danken.

Als ich im Mai 2007 dieses Blog gestartet habe, war es ein Experiment. Ich habe mir vorgenommen während einem Jahr täglich einen Text zu schreiben. Ich wollte sehen was während diesem Jahr passiert. Die Hälfte dieses Jahres ist nun um. Es ist Zeit für eine Zwischenbilanz.

Das Schreiben wurde in diesem halben Jahr fast ein wenig zu meinem Hobby. Es macht mir Spass, in einem Café zu sitzen und einen Text zu überarbeiten. Am interessantesten war die Arbeit am Artikel Wurde der Qur’an seit seiner Offenbarung verändert?, die sich in kleinen Häppchen über mehrere Wochen hinzog.

Schade finde ich, dass obwohl relativ viele Leute mein Blog lesen, kaum jemand Kommentare schreibt. Es entstehen kaum Diskussionen. Und wenn, dann höchstens über die neue albanische Moschee oder die SVP.

Ob ich dieses Blog nach einem Jahr - also im Mai 2008 - weiterführe, kann ich noch nicht sagen.

Salamu Alaykum

Rachid

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Nov 18 2007

Die Geschichte meiner Ledertaschen

Published by Rachid under Persönlich

Als ich vor sechs Jahren meine Frau jeweils zum Schwangerschaftsturnen begleitete kamen wir immer an einem Lederwarengeschäft vorbei. Die hatten diese braunen The Bridge Taschen, die mir sehr gefallen haben. Irgenwann, als das Bedürfnis im mir unerträglich gewachsen war, habe ich meiner Frau gesagt, du, lass mich eine dieser Taschen kaufen. CHF 560 habe ich bezahlt. Für eine lederne Aktentasche bester Qualität aus Florenz. Die Tasche ist auch wirklich ein Meisterstück, das muss man schon sagen.
Aber irgendwie war die Tasche doch eher für das sonnige Wetter Italiens gemacht, und nicht für die verregnete Innerschweiz. Das edle pflanzlich gegerbte Leder war nicht wirklich wetterbeständig. Also habe ich die Tasche nur bei sonnigem Wetter benutzt.

Jahre später stöberte ich mit meiner Frau im Brockenhaus. Sie fand eine Ledertasche und sagte: “Du, das wär doch eine Tasche für dich. Da kannst Du alle Bücher und Papiere reinpacken wenn du rausgehst. Und sie kostet auch nicht viel, nur CHF 6.” Tatsächlich, das war so eine klassische hellbraune Ledertasche für Schüler und Studenten. Eine Tasche vom Sattler, nicht vom Täschner. Extrem robustes dickes Leder, und fast wie neu. Nur sechs Franken. Die Tasche hat mir seither bei jedem Wetter gute Dienste geleistet und wird es insyaAllah noch viele Jahre tun.

Auf der einen Seite habe ich CHF 560 ausgegeben und habe nur einen geringen Nutzen davon. Auf der anderen Seite habe ich CHF 6 ausgegeben und habe einen grossen Nutzen davon. Auf der einen Seite kenne ich Menschen, die viel Geld verdienen, aber es rinnt ihnen durch die Finger als ob keine Baraka darin enthalten wäre. Auf der anderen Seite kenne ich Menschen, die wenig Geld verdienen, in dem aber viel Baraka enthalten ist.

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Nov 07 2007

Schwester Laura und Bruder Fadlullah haben geheiratet

Published by Rachid under Persönlich

Schwester Laura hat uns eine E-Mail aus Damaskus geschrieben, über die meine Frau und ich mich sehr gefreut haben. Schwester Laura und Bruder Fadlullah haben in Damaskus geheiratet.  Wir bitten Allah darum, viel Baraka in diese Ehe zu legen. Amin.

Bruder Fadlullah und Schwester Laura in Damaskus

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Oct 30 2007

Kundenservice bei Bäckerei Bachmann

Published by Rachid under Persönlich

Im Emmen Center habe ich bei der Bäckerei Bachmann für meine Familie vier Gipfeli und ein Rustico Paillasse Bauernmutschli gekauft. Die Verkäuferin fragte mich:

“Haben sie mich nicht einmal nach den Zutaten unserer Produkte gefragt? Haben ihnen die Informationen geholfen?”

 Ja, tatsächlich habe ich vor vielen Jahren in der Bachmann-Filiale im Bahnhof Luzern nachgefragt, welche Fette in den Produkten enthalten sind. Die Verkäuferin, die inzwischen in der Filiale Emmen Center arbeitet, hat sich an mich erinnert. Sie hat mir damals eine umfangreiche Liste mitgegeben, auf der die Zutaten sämtlicher Produkte aufgeführt waren. Diese Informationen haben mir tatsächlich sehr geholfen, denn manche Bäckereien benutzen für einige Produkte Schweinefett. Ich konnte anhand der Liste überprüfen, welche Produkte für uns unbedenklich sind. So enthalten zum Beispiel die Schoggibrötli bei Bachmann ausschliesslich Butter, während die Schoggi-Maisbrötli bei Macchi Schweinefett enthalten.

Schöggibrötli enthalten bei Bachmann kein Schweinefett

Die Verkäuferin hat mir dann einen Touchscreen gezeigt, der seit kurzem in jeder Filiale steht. Über diesen Touchscreen können die Kunden Informationen zu sämtlichen Produkten abrufen. Diese ausführlichen Produktinformationen bietet die Bäckerei auch auf ihrer Website an.

Diese Verkäuferin ist der Aufsteller des Tages.

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Oct 25 2007

Der Kampf gegen die eigene Nafs

Published by Rachid under Persönlich, Iman

Das Register “Diary” in meinem Filofax ist vergleichsweise schmal, aber das Register “Notes” quillt über. Ich mache mir nicht nur viele Notizen, sondern zeichne manchmal auch Skizzen, um mir Zusammenhänge besser verständlich zu machen. Ab und zu möchte ich eine Skizze hier im Blog vorstellen. Heute geht es um den Kampf gegen die eigene Nafs. 

Der Kampf gegen die eigene Nafs ist ganz wesentlich auf dem Weg in die Nähe Allahs. Man versucht sich dabei ein Stück weit von den Fesseln freizumachen, die einen an die diesseitige Welt ketten. Unsere Begierden, unser Zorn, unser Körper und eigentlich auch unser Verstand sind tief im Diesseits verankert. Bestimmt kennst du das Gefühl - wohl jeder von uns hat das schon erlebt - dass dir eine Sache gefällt, du musst sie unbedingt haben. Du wirst von deiner Begierde angetrieben das Geld zusammenzukratzen und diese Sache zu kaufen. Kaum besitzt du die Sache, keimt schon die Begierde nach etwas anderem. Manche Menschen geben sich dem hin, bis sie die Sklaven ihrer Begierden sind. Ihre Nafs ist ihren Begierden unterworfen. Dies ist wohl mitunter ein Grund, warum vielen Menschen das Gebet, das Fasten und das Spenden schwer fällt.

Eine Skizze aus meinem Filofax, gezeichnet im Café Bachmann

Durch ein andauerndes Ringen mit Deiner Nafs kannst Du diese Knechtschaft überwinden. Deine Nafs ist dann nicht länger der Begierde unterworfen, sondern unterwirft ihrerseits die Begierde und benutzt sie auf dem Weg in die Nähe Allahs.

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Oct 14 2007

Open House bei Schwester Sari

Published by Rachid under Persönlich, Pengajian

Open House gestern bei Schwester Sari. Viele mehrheitlich asiatische Familien aus der ganzen Schweiz sind der Einladung nach Zofingen gefolgt und haben gemeinsam “Hari Raya - Idul Fitri 1428″ gefeiert. Für mich war es ein nicht ganz ungetrübt fröhliches Fest.

“Open House” ist eine schöne indonesische Tradition. An Festtagen werden die Türen der Häuser für die ganze Nachbarschaft weit geöffnet, man besucht sich gegenseitig ohne Absprache, ein fröhliches Gewimmel entsteht.

Wie immer gab es ein reichhaltiges indonesisches Buffet. Vor allem das Rindfleisch hat mir geschmeckt. Etwas weniger gefallen haben mir diese abschätzig prüfenden Blicke, die manche Leute einander aus den Augenwinkeln zugeworfen haben. Diese Blicke, wären sie aus Eisen gewesen, hätten ihr Ziel wohl zerschmettert. Einigen dieser Blicke folgten hinter vorgehaltener Hand ätzende Kommentare in zuweilen vulgärer Sprache. Warum nur? Ist Hari Raya nicht das Fest der allseitigen Vergebung? Es stimmt mich traurig, dass diese durch und durch gute Tradition zu einer blossen Fassade zu verkommen scheint. Das Fundament scheint am zerfallen. Wohl bald stürzt auch die Fassade ein. Und zurück bleibt nichts als ein innerlicher Trümmerhaufen.

Ich finde die Zeit ist gekommen, um in sich zu schauen und sich selbst kritisch zu beurteilen. Sowohl die äusseren Handlungen als auch der innere Zustand bedürfen einer Muhasabat un-Nafs. Und weil ich mich nicht für besser als andere halte, mache ich den Anfang - ich denke ich habe es von uns allen am nötigsten.

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Oct 13 2007

Wann darf ein Blogger jemanden namentlich erwähnen?

Published by Rachid under Persönlich

Wie halte ich es als Blogger mit dem Persönlichkeitsschutz? Unter welchen Umständen erwähne ich eine Person mit vollem Namen?

Gestern nach dem Festgebet hat sich eine Schwester, deren Mann auf meinem Blog nicht namentlich erwähnt werden möchte, in sehr unerfreulicher Art und Weise an mich gewendet. Ich verstand die Situation als eine Prüfung. Und während Prüfungen versuche ich mich in Geduld zu üben.

Aus diesem Anlass möchte ich heute die bisher ungeschriebenen Regeln vorstellen, nach denen ich mich bei der Erwähnung von Namen richte.

Wer wird mit vollem Namen erwähnt?

In der Öffentlichkeit stehende Personen erwähne ich namentlich, sofern ich positiv oder neutral über sie berichte. Wenn ich Schlechtes über in der Öffentlichkeit stehende Personen zu berichten habe, so nenne ich wenn möglich keine Namen.

Sobald der Name einer Person mit ihrem Einverständnis in den Medien erscheint, sobald also ein gewisses öffentliches Interesse besteht, gehe ich davon aus, dass ich diese Person auch auf meinem Blog bei ihrem vollen Namen nennen kann. Ebenfalls mit vollem Namen erwähnt werden Politiker, Gelehrte, Autoren sowie Personen die oft Vorträge halten oder an Podiumsdiskussionen teilnehmen.

Wer wird mit Vornamen erwähnt?

Brüder und Schwestern, die innerhalb der islamischen Gemeinschaft “in der Öffentlichkeit stehen” oder Funktionen ausüben, erwähne ich mit Vornamen - sofern ich positiv über sie schreibe. Zu dieser Kategorie zähle ich Imame, Präsidenten und evtl. weitere Vereinsfunktionäre, Metzger Mustafa, meine Kinder Aischa und Omar sowie unter Umständen Brüder und Schwestern, die z.B. ein Fest organisieren. Auch mir nahe stehende Brüder und Schwestern die heiraten erwähne ich mit Vornamen, denn eine Hochzeit soll man bekannt machen.

Wer wird nicht namentlich erwähnt?

Alle anderen werden in der Regel nicht namentlich erwähnt. Wenn ich von einem Sonntagsausflug berichte, kann es sein, dass ich zum Beispiel sage: “Ich war mit Bruder Muhammad und einer Schar Kinder auf dem Hasenberg.”

Und wenn etwas schief läuft?

Irren ist menschlich. Es ist durchaus möglich, dass ich eine Situation falsch einschätze und jemanden erwähne, der lieber nicht namentlich erwähnt werden möchte. Und es ist auch möglich, dass sich jemand auf einem Bild nicht gefällt. Bitte sprich in diesem Fall mit mir, benutze die Kommentarfunktion oder schreib mir eine E-Mail.

Und ich bin überzeugt, dass nicht alle mit meinen Ansichten einverstanden sind. Es darf verschiedene Meinungen geben. Falls du mit einem Artikel nicht einverstanden bist oder Fehler bemerkst, so schreib bitte einen Kommentar. Aber erwarte nicht, dass ich einen Artikel lösche, nur weil du findest, dass man Muslime nicht kritisieren darf.

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Oct 12 2007

Eindrücke vom Festgebet

Published by Rachid under Persönlich, Islam

Das Fest zum Ende des Monats Ramadan beginnt mit einem gemeinsamen Gebet am Morgen. Dem Gebet folgt eine Predigt. Danach wünscht man sich gegenseitit ein schönes Fest und bittet einander die Fehler zu vergeben, die man vielleicht gemacht hat.

Die Kinder, wie auch die Erwachsenen, ziehen für das Festgebet schöne Kleider an.

Nach dem Festgebet spazierten wir langsam nach Hause. Dort angekommen haben wir uns in der Familie gegenseitig gebeten einander zu vergeben. Und dann kam der grosse Augenblick für die Kinder - Geschenke auspacken.

Omar hat eine Autobahn mit Brücke erhalten. Und Aischa eine Kamera.

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Sep 13 2007

Wo findest du nur die Zeit dafür?

Published by Rachid under Arbeitstechnik, Persönlich

Vor einigen Tagen wurde meine Frau von einer Freundin unserer Familie gefragt: “Dein Mann schreibt jeden Tag einen Artikel auf seinem Blog. Mein Mann und ich fragen uns wo Rachid nur die Zeit dafür findet?” Eine gute und berechtigte Frage. Ich habe eine Familie, ich studiere und ich arbeite. Und ich schreibe ein Blog. Den meisten Menschen bleibt neben der Arbeit kaum genug Zeit für die Familie. An eine Weiterbildung oder ein Blog wagen sie gar nicht zu denken.

Der wichtigste Schlüssel ist ein kühl berechnetes Zeitmanagement, eine gut funktionierende Aufgabenplanung, und eiserne selbstkritische Disziplin. Durch glückliche Umstände reduziert sich die Belastung durch das Studium beträchtlich. Fast die Hälfte der nötigen ECTS Punkte wurde mir angerechnet, ich muss also nicht das volle Programm mitmachen. Ich belege ein Fernstudium, Präsenzunterricht findet nur jeden zweiten Samstag statt. Mein Arbeitspensum habe ich etwas reduziert und nutze diese Zeit um zu hause zu lernen. So gesehen bin ich sogar öfter zu hause als früher.

Wir haben keinen Fernseher und kein Auto. Damit fallen zwei der schlimmsten Zeitfresser weg. Denn wenn man zu Fuss und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist plant man besser. Während Autofahrer viel Zeit hinter dem Steuer verbringen und immer öfter in einer Kolonne stecken bleiben, nutze ich die Zeit im Zug produktiv. Auch die Zeit, die im Normalfall ungenutzt verstreicht, versuche ich auszunutzen. Dies ist z.B. die Zeit während man vor der Kasse in der Schlange steht, oder während man auf den Bus wartet. Oder die Zeit, während man zu Fuss in der Stadt unterwegs ist - die ist hervorragend für das Auswendiglernen geeignet.

Und dann muss man natürlich auch nicht alles perfekt machen. So gut wie nötig, nicht so gut wie möglich.

Das Blog braucht eigentlich nicht so viel Zeit. Ich versuche möglichst viele Dinge doppelt zu nutzen. Wenn ich z.B. eine E-Mail beantworte und dabei etwas entsteht, das ich auch auf dem Blog nutzen kann, so nutze ich das. Oder wenn ich für die Zeitschrift “Die Gemeinschaft” einen Artikel schreibe, so poste ich ihn auch auf dem Blog. Wenn ich Bilder von einem Familienausflug von der Kamera auf den Computer kopiere, schreibe ich währenddessen einen kurzen Bericht auf dem Blog. Und wenn mir eine Idee für einen Blogpost kommt, so notiere ich mir diese Idee auf einer Liste in meinem Filofax. Im Moment befinden sich 33 Ideen auf dieser Liste, die auf die Umsetzung warten.

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Sep 08 2007

Bruder Yilmaz und Schwester Zeynep haben geheiratet

Published by Rachid under Menschen, Persönlich

Heute haben Bruder Yilmaz aus Hergiswil und Schwester Zeynep aus Bremen in Perlen geheiratet. Die beiden sind ganz glücklich, man sieht es ihnen an. InsyaAllah hält das Glück bis ins hohe Alter.

Es war ein traditionelles türkisches Hochzeitsfest. Für die Horde Kinder war es natürlich auch ein Fest. Auf dem Spielplatz vor dem Restaurant gab es ein grosses Trampolin. Als ich nach Maghrib mal rausging habe ich gesehen, dass ein kleiner türkischer Junge einen Holzstuhl zertrümmert hatte und mit den gewonnenen Holzstöcken die Früchte eines Obstbaumes schändete. Söibueb!

Wegen dem Hochzeitsfest konnte ich heute nichts posten. Schau morgen wieder vorbei.

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Aug 23 2007

Aischa und der Nachtfalter

Published by Rachid under Persönlich

Liebe kleine Aischa, du willst diesen winzigen Nachtfalter töten? Einfach so zum Spass? Schau ihn dir genau an. Diese kleinen Beinchen, wie der Nachtfalter damit seinen Kopf putzt. Und mit diesen filigranen Flügelchen kann der Nachtfalter sogar fliegen. Die Menschen sind bis heute nicht fähig etwas Vergleichbares zu konstruieren. Niemals wird ein Mensch toter Materie Leben einhauchen. Schlag diesen kleinen Nachtfalter nicht platt, mein Kind, sondern staune über Allahs Wunder.

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Aug 20 2007

Rubena Barren

Published by Rachid under Menschen, Persönlich

Rubena Barren ;-) Am Samstag war ich im Wallis. Als ich in Brig die Bahnhofstrasse entlag zum Café Guntern ging um da zu frühstücken, kamst du mir in den Sinn. Wie du mit 17 ein falsches GA in der Tasche hattest, ich hab mich versucht an die falschen Namen zu erinnern, Rubena, Raphaela, es gab noch mehr. Wir hätten am liebsten die Welt auf den Kopf gestellt, heute sind wir wohl Teil des Systems. Als du nach Kolumbien gegangen bist, habe ich dich aus den Augen verloren. Du warst offensichtlich in München, doch danach verliert sich deine Spur abermals.

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Aug 15 2007

Ausflug auf die Krienseregg

Published by Rachid under Persönlich

Heute war ich mit meiner Frau und unseren Kindern Omar (2) und Aischa (5) auf der Krienseregg am Fuss des Pilatus.

Von Kriens bei Luzern aus führt eine Gondelbahn auf den Pilatus, resp. auf die Fräkmüntegg, da steigt man dann um in die Seilbahn auf den Pilatus. Die erste Station der Gondelbahn ist die Krienseregg. Ganz in der Nähe der Station gibt es einen ausserordentlich schönen Spielplatz mit vielen Picknick-Möglichkeiten und Feuerstellen. Der Spielplatz war gut besucht, es hatte viele Kinder.

Wenn man es für’s Picknick gerne etwas ruhiger hat, so gibt es weiter hinten im Wald viele schöne Plätzchen um sich zurückzuziehen.

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Aug 06 2007

Treffen der Darqawi Tariqat

Published by Rachid under Dhikr, Persönlich, Islam

Über das Wochenende war ich in Wila und habe als Gast an einem Dhikr der Darqawi Tariqat teilgenommen. Die Darqawi Tariqat ist ein schari’agemässer und authentischer Sufi Orden der Schadhili Tradition.

 

Das Treffen wurde von Hajj Abd ul-Haqq Bewley geleitet. Am Samstag hielt er tagsüber einen mehrteiligen Vortrag. Am Nachmittag habe ich mit Hajj Abd ul-Haqq Bewley einen längeren Spaziergang über die Felder und durch den Wald unternommen. Dabei hatten wir ein sehr gutes Gespräch.

Nach dem Maghrib Gebet wurden Qasidas von Scheich Muhammad Ibn al-Habib gesungen, und danach ein Dhikr in Form eines Wird.

Das war ein sehr schönes Wochenende.

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Aug 04 2007

Swiss Miniatur und Hermann Hesse Museum

Published by Rachid under Persönlich

Im Swiss Miniatur in Melide verbrachten die Kinder und ich heute ein paar Stunden. Wir haben die Modelle einiger Sehenswürdigkeiten der Schweiz angeschaut. Ich war überrascht wie sehr sich die Kinder dafür interessierten.

Die verschiedenen Bahnen waren aber mindestens ebenso interessant. Vor allem die Autorennbahn hat es Aischa angetan. Einmal hat sie einen Jungen so frech ausgebremst, dass er in den Banden zum Stehen kam.

Diese Gummiboote haben uns am besten gefallen. Ich liess es mir nicht nehmen, mit Omar selbst zu fahren, obwohl diese Gummiboote wohl eher für Kinder gedacht sind.

Danach gab’s eine Glace für die Kinder und einen Kaffee für Papi. Das Swiss Miniatur ist unbedingt ein Besuch wert, wenn man mit Kindern in Lugano in den Ferien ist.

Danach sind wir mit Opa nach Montagnola gefahren und haben das Hermann Hesse Museum besucht.

Das Museum ist eigentlich nichts für Kinder. Die Fotos im obersten Stock waren interessant für Aischa, ebenso die Schildkröte im Garten. Der Rest war dann doch eher etwas für Papi.

Hier ein interessantes Zitat von Hermann Hesse. Das Zitat stammt aus “Lektüre für Minuten”, Suhrkamp 1952:

Eine Religion ist ungefähr so gut wie die andere. Es gibt keine, in der man nicht ein Weiser werden könnte, und keine, die man nicht auch als dümmsten Götzendienst betreiben könnte. Aber es hat sich in den Religionen fast alles wirkliche Wissen des Menschheit angesammelt, zumal in den Mythologien. Jede Mythologie ist “falsch”, wenn wir sie anders als fromm ansehen; aber jede ist ein Schlüssel zum Herzen des Welt. Jede weiss von den Wegen, aus dem Götzendienst am Ich einen Gottesdienst zu machen.

Unser damaliger Deutschlehrer am St. Klemens in Ebikon, Josef Fux, hat Hermann Hesse jeweils in der Luft zerrissen und seine Bücher als Schundliteratur bezeichnet.

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Aug 03 2007

Streifzug durch die Ruine des Sanatoriums Agra

Published by Rachid under Persönlich

Heute haben Opa, die Kinder und ich einen ungewöhnlichen Ferientag verbracht. Wir wanderten zum ehemaligen Sanatorium Agra oberhalb Lugano. Erst mussten wir uns durch hohes Dornengestrüpp kämpfen, bevor wir die Ruine auskundschaften konnten.

Für die während dem Streifzug durch die Ruine entstandenen Fotos habe ich eine eigene Seite zusammengestellt.

Im Sanatorium Agra haben in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts vor allem deutsche Patienten ihre Lungenkrankheiten auskuriert. Viele unheilbar Kranke sind im Sanatorium Agra gestorben. Irgendwo auf dem 850′000 m2 umfassenden Gelände des Sanatoriums gibt es einen Friedhof. Aber der ist wohl komplett mit Dornenbüschen überwuchert.

Nach dem Skandal um den Chefarzt ging es bergab bis das Sanatorium Agra im Jahr 1969 geschlossen werden musste. Professor Hanns Alexander war ein bekennender Nazi schlimmster Sorte und hat während dem zweiten Weltkrieg in Agra die NSDAP Ortsgruppe gegründet und geleitet. Vor 1933 waren im Sanatorium unter anderem Schriftsteller wie Erich Kästner oder Berthold Brecht zu Gast, danach fast ausschliesslich Nazis.

Jahrzehnte nach der Schliessung des Sanatoriums hat ein Investor das Gelände für CHF 9′000′000.- gekauft. Er wollte innerhalb der Mauern des ehemaligen Sanatoriums ein Luxusresort bauen. Auf dem brachliegenden Gelände sollten ausserdem neue Bauten mit Luxuswohnungen entstehen. Doch nachdem die Gemeinden Agra, Gentilino und Montagnola fusionierten, erteilte die neue Gemeinde Collina d’Oro die Baubewilligung nicht. Was nun mit dem Sanatorium geschieht - so erzählte uns ein Mann, den wir auf der Kuhweide unterhalb des Sanatoriums antrafen - weiss man nicht.

Und so bleibt die Ruine bis auf weiteres ein Abenteuerspielplatz.

Links

http://www.sperrzone.net

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Aug 01 2007

Café “La Vela”

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Während den Ferien hier im Tessin spaziere ich mit den Kindern fast täglich dem Bach entlang von Origlio nach Ponte Capriasca. Es gibt da beim Sportplatz einen grossen Spielplatz.

Auf einer kleinen Anhöhe gleich beim Spielplatz steht das Café “la Vela”. Da trinke ich jeweils einen Cappuccino und lese ein bisschen während die Kinder auf dem Spielplatz herumtollen. Es ist schön hier.

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Jul 27 2007

Der perfekte Cappuccino

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Vor dem Freitagsgebet habe ich in Lugano einen Kaffee getrunken und ein bisschen gelesen. Schau mal diesen Monster-Cappuccino an, der mir da serviert wurde.

Als ich diesen Cappuccino trinken wollte, hatte ich Schaum auf der Stirn :-) ich musste ihn erst etwas auslöffeln wie einen Coup. Falls du auch ein Kaffetrinker bist, läuft dir nicht gleich das Wasser im Mund zusammen? Das sind Ferien!

Der Imam hat heute eine Predigt über Kindererziehung gehalten. Ein Satz ist mir geblieben. Sinngemäss hat er gesagt: “Die wirklichen Waisen sind diejenigen, die einen Vater haben, der immer beschäftigt ist, und eine Mutter, die immer beschäftigt ist.” Wie wahr. Die Luganesi haben einen sehr guten Imam. Ich freue mich auf das nächste Freitagsgebet. Leider wird es für mich insyaAllah das letzte in Lugano sein, denn danach fahren wir zurück nach Luzern.

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Jul 27 2007

Ausflug auf den Monte San Salvatore

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Gestern war ich mit Opa und den Kindern auf dem Monte San Salvatore bei Lugano. In Paradiso, einem Vorort von Lugano, haben wir das Bähnli genommen, das seit bald 120 Jahren auf den Monte San Salvatore fährt.

Oben auf dem Berg genossen wir die unglaubliche Aussicht über den Luganersee. Erst haben wir einen Kaffee getrunken, danach sind wir zur Kapelle auf dem Gipfel gewandert. Von der Terrasse auf dem Dach der Kapelle ist die Aussicht atemberaubend. Die Fotos geben dies nicht annähernd wieder.

Der Blick vom Kapellendach nach Lugano ist schön. Aber der Blick auf die andere Seite, runter über die senkrechte Felswand auf die Bahngleise und den See, dam muss man sich festhalten, sonst wird es einem schwindlig.

Etwas unterhalb des Gipfels gibt es ein kleines Museum der “Bruderschaft vom guten Tod und Gebet”. Die Kapelle und das Häuschen, in dem sich das kleine Museum befindet, gehören der Bruderschaft.

In vergangenen Zeiten haben diese Mönche die zum Tode verurteilten auf dem Weg zum Schafott begleitet. Früher, so erfährt man im Museum, stand dieses Häuschen armen Leuten und Wanderern offen. Im Museum werden Dokumente aus vergangenen Jahrhunderten, Handschriften, Bilder und Kelche gezeigt. Die Kelche fand ich etwas weniger interessant als die Handschriften und Bilder.

Eine Möchskutte mit der typischen Kaputze mit zwei Löchern für die Augen, die von den Mönchen der Bruderschaft getragen wird.

Nach dem Picknick bin ich zu Fuss den Salvatore hinuntergewandert, während Opa und die Kinder noch etwas auf den Spielplatz gegangen sind.

Unterwegs kam ich immer wieder an schönen Aussichtspunkten vorbei.

Eine Stunde später war ich in Paradiso, bin dann am See entlang nach Lugano spaziert, wo ich mit Opa und den Kindern abgemacht hatte.

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Jul 21 2007

Ausflug ins Verzascatal

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Vorgestern waren wir im Verzascatal. Wir haben da oben die 220 Meter hohe Staumauer besichtigt, von der James Bond im Film Goldeneye sprang. Für ca CHF 240.- kann man auch selbst am Bungee Seil in die Tiefe springen.

Verzasca Staumauer

Unser Papierflieger ist wegen der schlechten Thermik am frühen Morgen leider im Sturzflug entlang der Staumauer nach unten gerast. Der durch Stauseen produzierte Strom, so hat mir jemand erkärt, lässt sich teuer verkaufen. Man produziert nur, wenn die Nachfrage gross und folglich der Strompreis hoch ist. In diesem Fall exportiert die Schweiz Strom. Wenn die Nachfrage klein ist, und folglich auch der Strompreis niedrig ist, importiert die Schweiz den Strom günstig aus dem Ausland. Mit einem Stausee lässt sich die Energie ja sehr gut speichern.

Blick von der Staumauer auf den Stausee

Bei diesem niedrigen Wasserstand des Stausees sieht man am linken Ufer zwei Dörfchen, die aus dem Wasser schauen. Seit der Stausee im Jahr 1965 das erste Mal geflutet wurde, sind die Dörfchen zum grossen Teil zerfallen.

Ganz hinten im 25 Km langen Tal haben wir am Fluss angehalten und ein Picknick gemacht.

Picknick an der Verzasca

Die Kinder konnten am Fluss spielen, und wir sind auch durch das eiskalte Wasser auf die andere Seite gewatet.

Omar beim Spielen

Nach dem Essen sind wir durch ein kleines Tessinerdörfchen am Ende des Tals spaziert und haben ein Dessert gegessen und Kaffee getrunken. Im Verzascatal, so sagt man, leben einige Schriftsteller. Tatsächlich steht auf Klappentexten oft “Lebt und arbeitet im Tessin”. Um sich zurückzuziehen und zu schreiben sind die Rusticos im Verzascatal ideal.

Liebevoll renoviertes Rustico

Und dann haben wir den Wasserfall etwa 1 Km oberhalb des Dorfes entdeckt und uns zu Fuss auf den Weg gemacht.

Wasserfall mit Bergseechen

Auf der Rückfahrt habe ich gefragt, warum man eigentlich immer in die Ferien fliegen muss, wenn man doch vor der Haustür solch erlebnisreiche Tage verbringen kann?

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Jul 20 2007

Tagesausflug nach Gandria

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Kürzlich haben Aischa und Omar einen Tag nur mit Papi verbracht. Nach dem Frühstück sind wir mit dem Postauto nach Lugano gefahren und sind dort ins nächste Schiff gestiegen. Es fuhr nach Gandria. Dort angekommen haben wir das malerische Dörfchen angeschaut. Danach haben in einem schönen Restaurant mit Seeterrasse drei Tomaten Mozzarella Salate gegessen. Wieder in Lugano haben wir das Dhohr Gebet in der Moschee verrichtet, in der Stadt Glace gegessen und sind dann mit dem Postauto zurück ins Dorf gefahren. Nachdem wir uns etwas ausgeruht haben sind wir dem Bach entlang nach Ponte Capriasca spaziert, haben uns noch etwas auf dem Spielplatz ausgetobt, sind wieder den Bach entlang zurückspaziert und waren genau aufs Nachtessen wieder zuhause.

Das Restaurant Rocca Bella in Gandria

Aischa wartet auf den Salat

Gandria

Papi und Omar (v.l.n.r)

Das war für die Kinder und mich ein sehr schöner Tag. So stelle ich mir Ferien vor. Nur meine Frau Bella hat mir gefehlt, die im Moment in Asien unterwegs ist.

Und morgen fahren wir in aller Früh ins Verzasca Tal. Dort besichtigen wir neben der Natur auch die Staumauer. Vielleicht reicht die Zeit auch noch für einen kleinen Abstecher nach Ascona.

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Jul 18 2007

Deutschschweizer im Tessin

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Als wir heute im Parco San Grato oberhalb Carona beim Kinderspielplatz ankamen, hat mein kleiner Sohn Omar geschlafen. Ich habe im Auto bei ihm gewartet bis er aufwachte. Die Türen waren offen und ich habe gelesen. Währenddessen sind andere Autos zugefahren und weggefahren, fast alles Deutschschweizer und Deutsche. Ganz angestrengt locker haben sie mich mit “buongiorno” gegrüsst. Vielleicht weil ich in einem Auto mit Tessiner Nummernschild sass. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass wohl die Mehrheit der Leute, die man in der Umgebung von Lugano trifft, Deutschschweizer sind. Und in gewissen Tessinerdörfchen ist die Mehrheit der Einwohner bestimmt ebenfalls aus der Deutschschweiz. Inzwischen sage ich erst “Grüezi” und erst danach gegebenenfalls “buongiorno”, ist weniger peinlich als andersrum.

Gestern wurde Aischa fünf Jahre alt. Hier ein Foto von unserer kleinen Feier.

Von unserem Dörfchen habe ich inzwischen auch ein paar Fotos gemgacht.

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Jul 15 2007

Ferien!

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Nachdem wir eine Woche Ferien in Luzern verbracht haben, sind wir gestern ins Tessin zu meinen Eltern gefahren. Wir verbringen drei Wochen in Origlio, einem malerischen kleinen Dörfchen bei Lugano. Gestern Abend sind wir kurz vor Maghrib um den kleinen See spaziert, an dem Origlio liegt. Mit dem Natel habe ich ein paar Fotos gemacht. Heute nach dem Frühstück werde ich insyaAllah einen kleinen Spaziergang durch das Dorf machen und fotografieren. Über die Ferien im Tessin freue ich mich sehr. Unter uns gesagt, ich verbringe ich die Ferien lieber in der Schweiz als im Ausland. Am liebsten bin ich irgendwo in den Bergen, hier im Tessin sind wir ja umgeben von Bergen.

Kein Wunder dass Luzern ein sehr beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt ist, es ist wirklich schön. 

Am See von Origlio

 Die Eingeborenen sprechen hier einen italienischen Dialekt, der etwas ans Rhätoromanische erinnert.

Obwohl wir in den Ferien sind, versuche ich insyaAllah weiterhin täglich einen Post zu schreiben. Das kann ich von der Terasse aus tun. Mein Vater hat ein WLAN im Haus installiert.  Wahrscheinlich werde ich in den Posts oft von den Ferien erzählen und dafür etwas weniger von den Moscheen und Vereinen in Luzern.

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Jul 14 2007

Cafés, meine Leidenschaft

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Eine Schwäche muss ich mir eingestehen. Ich gehe gerne in’s Café. Jetzt gerade sitze ich im Café der Konditorei Bachmann am Pilatusplatz in Luzern. Vor mir steht eine herrlich duftende Tasse Kaffee. Um mich herum herrscht geschäftiges Treiben. Das hier ist mein Restchen Zeit, nur für mich. Den ganzen Tag bin ich mit den Anliegen anderer Leute oder den Ibadat beschäftigt.

Hier im Café lese ich Bücher. Und ich schreibe, entweder auf dem Notebook oder im Filofax. Tatsächlich entstehen die meisten dieser Posts hier im Café.

Mein Lieblingscafé ist das Bachmann am Pilatusplatz. Der Kaffee ist schaumig fein und voll im Geschmack. Wenn ich in einer anderen Stadt bin, halte ich mich meist an Starbucks, da weiss ich, dass ich den Kaffee mag. Ausser in Wien, da gibt es bessere Cafés als Starbucks… Die heisse Schokolade mit Schlagobers, die mir da von einem fracktragenden Ober mal serviert wurde, vergesse ich nicht.

 

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