Thema 'Politik und Wirtschaft'

Aug 28 2010

Stellungnahme FIDS zu Kopfbedeckungsverbot im Kanton St. Gallen

Published by Admin under Politik und Wirtschaft

Die FIDS nimmt von der Empfehlung des St. Galler Erziehungsrates mit Sorge und Bedauern Kenntnis und erachtet die Empfehlung des “Kopfbedeckungsverbot während des Schulbetriebes“ als diskriminierend. >>hier weiter lesen <<

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Aug 08 2010

Brief des Freitagsclub an Bundesrätin Micheline Calmy-Rey

Zürich, 14. Juni 2010
Betreff: Israelischer Terror gegen zivile Bevölkerung und humanitäre Helfer

Sehr geehrte Frau Bundesrätin

Zu allererst möchten wir uns für all Ihre Bemühungen um die Freilassung von Herrn Max Göldi aus libyscher Gefangenschaft recht herzlich bedanken und Ihnen unsere diesbezügliche Hochachtung zum Ausdruck bringen. Diese widerrechtliche und launische Antwort auf die Vorfälle in Genf lässt jeden Bezug des libyschen Machthabers zu einer für uns alle verträgliche Realität vermissen. Wir haben seinen ursprünglichen Aufruf zum Dschihad nur als jähzornigen Ruf eines geistig verwirrten Menschen empfunden. Sie können sicher sein, dass die Schweizer Muslime diesen Mann nicht ernst nehmen. (>>hier weiterlesen<<)

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May 10 2010

Keine neuen US-Kriege mehr in den nächsten Jahren

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Robert Gates, der US Verteidigungsminister, hat am Samstag in einer Rede anlässlich des 65. Jubiläums des Sieges über die Nazis gesagt, dass die US-Kreuzfahrer sich in den nächsten Jahren keine Kriege wie Afghanistan oder Irak mehr leisten können.

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May 04 2010

Fatwa Rat?!

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Der Islam Zentralrat Schweiz hätte gerne einen Fatwa Rat in der Schweiz. Fatwas können ausschliesslich Gelehrte mit dem Rang eines Mutschtahids sprechen. Meines Wissens gibt es in der Schweiz keine Gelehrten dieses hohen Ranges. Und auf einen “Fatwa Rat” aus möchtegern Mutschtahids wahhabitischer Prägung können wir hier gut verzichten.

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May 04 2010

Behloul: Islam Zentralrat Schweiz = Sekte

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Gemäss dem Luzerner Religionswissenschaftler Samuel Behloul vertritt der von Anhängern Pierre Vogels gegründete Islam Zentralrat Schweiz nicht die Mehrheit der Schweizer Muslime, sondern eine Sekte. Wahrscheinlich meinte Samuel Behloul damit die Wahhabiten. Tatsächlich weist diese Gruppe Merkmale einer Sekte auf.

Nicolas Blancho bin ich bisher zwei mal begegnet. Das war lange bevor dieser Zentralrat gegründet wurde. Irgendwie haben wir keinen Draht zueinander gefunden. Wahrscheinlich haben wir beide bemerkt, dass wir weder persönlich noch islamisch das Heu auf der gleichen Bühne haben.

Ich empfehle jedem, der dem Islam Zentralrat Schweiz beigetreten ist, sofort auszutreten. Der Islam Zentralrat Schweiz schadet uns Muslimen.

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Apr 22 2010

US Umfrage in Afghanistan - Die Ergebnisse

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Die Amerikaner haben im März 2010 eine Umfrage unter der afghanischen Bevölkerung in der Kandahar Provinz gemacht. Es wurden 1994 Personen befragt, 56% Männer und 44% Frauen. Das durchschnittsalter war 31 Jahre, ziemlich hoch für ein Land mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 42 Jahren. Die durchschnittliche Schulzeit der Befragten beträgt 6.1 Jahre. Keine Stammesgruppe hat einen Anteil von mehr als 7% an den 1994 Befragten.

Die Ergebnisse dürften westliche Medienkonsumenten überraschen.

Umfrage

  • 94% der Afghanen lehnen die militärischen Operationen ab und würden lieber Verhandlungen sehen.
  • 85% der Afghanen betrachten die Taliban als ihre Brüder.
  • 81% der Afghanen sagen, die Taliban würden aufhören zu kämpfen, wenn sie Jobs bekämen.

Gemäss dieser Umfrage können die westlichen Besatzungsarmeen den Krieg mit militärischen Mitteln nicht gewinnen. Eine total verfahrene Situation. Selber schuld.

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Apr 06 2010

Entsetzlich, verstörend

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

So wüten die Amerikaner auf ihrem Kreuzzug in den von ihnen besetzten Ländern:

http://www.collateralmurder.com/

Achtung: Das Video braucht starke Nerven. Die Amerikaner schlachten Zivilisten und Kinder bedenkenlos ab. Ich habe das Video nicht angeschaut, der begleitende Text reicht mir. Das Video stammt von Wikileaks und zeigt das wahre Gesicht des Westens.

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Jan 18 2010

100 Millionen für Haiti

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Die USA haben 100 Millionen Dollar Hilfe für Haiti versprochen. Die Besetzung des Iraks kostet die USA 400 Millionen Dollar pro Tag. 400 Millionen Pro Tag! Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die USA die 100 Millionen Dollar für Haiti aus dem PR-Kässali bezahlen. Wenn die USA und ihr “Yes, we can”-Präsident Barak Obama wirklich an “Change” interessiert wären, sollten sie mal bei diesem Missverhältnis mit “Change” anfangen. Die USA sind unglaubwürdig. Der Zauber des ersten schwarzen US-Präsidenten ist nach einem Jahr Amtszeit verflogen. Habt ihr etwas anderes erwartet?

  

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Dec 29 2009

Gewalt gegen Frauen im Westen

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Die meisten Argumente, die in Europa zur Islamhetze herhalten müssen, haben etwas mit der angeblich durch den Islam vorgeschriebenen schlechten Behandlung der Frau zu tun. Um es hier nochmals deutlich zu sagen:

  • Ehrenmord ist Mord. Und Mord ist auch im Islam verboten. Ehrenmorde haben nicht den geringsten Rückhalt im Islam. Leider kommen sie in einigen Kulturen manchmal trotzdem vor. In den entsprechenden Kulturen werden Ehrenmorde aber ebenso durch Christen etc verübt. 
  • Die Beschneidung von Mädchen ist eine vor allem in Afrika verbreitete Praxis, die keinen Rückhalt im Islam hat.  
  • Prophet Muhammad, Sallallahu alaihi wa sallam, hat gesagt, dass der beste unter den Muslimen derjenige ist, welcher seine Frau am besten behandelt. Frauen schlagen? Wie kann man nur! Übrigens ist es für Muslime haram (durch den Islam verboten) einen Boxkampf anzusehen, weil es haram ist, Menschen zu schlagen. Natürlich darf man sich wehren, wenn man angegriffen wird. Meine Tochter z.B. macht Shotokan Karate.
  • Der Islam verbietet es den Frauen nicht Auto zu fahren. Auch wenn dies in Saudi Arabien verboten ist. (Es gibt noch eine ganze Reihe andere Sachen in Saudi Arabien, mit denen ich als Muslim nicht einverstanden bin).
  • Muslimische Frauen tragen das Kopftuch freiwillig. Die Ehemänner haben damit nichts zu tun. Und bei jungen Frauen, welche ein Kopftuch tragen, ist es oft so, dass die Mutter keines trägt. Nach der klassischen Interpretation des Islams - also nicht nach der wahhabitischen und auch nicht nach einer modernistischen - ist das Kopftuch eine religiöse Pflicht.

Wie sieht es eigentlich im Westen mit Gewalt gegen Frauen aus? Zahlen einer amerikanischen Statistik erschrecken zutiefst. Jede Woche werden in den USA 25 Frauen von ihren - ehemaligen? - Partnern ermordet.  Jede Woche!! Häusliche Gewalt ist in den USA die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen.

Die Europäer machen es etwas subtiler. 40-50% aller Frauen werden gemäss UNIFEM in der EU Opfer von sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz. Jede zweite Frau! In Deutschland wurden 40% aller Frauen Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt seit sie 16 Jahre alt waren. 

Wie schändlich die ach so aufgeklärten und zivilisierten Weissen ihre Frauen behandeln! Hier ist die Doppelmoral der antimuslimischen Propaganda offensichtlich. Kehrt doch vor eurer eigenen Tür, da habt ihr wahrlich Dreck genug dafür.  

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Dec 11 2009

Islam Zentralrat Schweiz?

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Der “Islam Zentralrat Schweiz” hat für Morgen eine Demo in Bern organisiert. Als Redner hätte der nicht unumstrittene Deutsche Pierre Vogel auftreten sollen. Der ist jetzt aber leider verhindert. Dies ist wahrscheinlich auch besser so. Können wir Muslime in der Schweiz nicht selbst für uns sprechen? Müssen wir Redner aus Deutschland holen? Ganz abgesehen davon finde ich, dass in der gegenwärtigen angeheizten Situation eine besonnene Stimme, welche für Dialog eintritt, die bessere Wahl wäre.

Und was soll dieser “Islam Zentralrat Schweiz”? Reichen zwei muslimische Dachorganisationen nicht? Wir haben bereits FIDS und KIOS. Beide stehen für Dialog ein. Wozu eine dritte Organisation? Um sich noch mehr zu verzetteln? Um noch unkoordinierter aufzutreten? Der Präsident heisst gemäss Medienberichten “Abu Ammar”, Vater des Ammar. Warum tritt er nicht unter seinem richtigen Namen auf?

Leider finde ich nichts im Internet über diese neue Organisation. Kann mir jemand meine Fragen beantworten?

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Dec 01 2009

Ich bin nur noch auf dem Papier Schweizer

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Ich habe mein Vertrauen in die Schweiz am 29. November 2009 verloren. Ich bin nur noch auf dem Papier Schweizer. Im Herzen fühle ich mich nicht mehr als Schweizer. Vor dem Gesetz seien alle gleich, haben wir damals als Schüler gelernt. Dies ist heute nichts mehr wert. Wir leben in einer Zweiklassengesellschaft. Wir Muslime sind Bürger zweiter Klasse.

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Sep 02 2009

Regeln für den Umgang mit muslimischen Schüler/innen

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Der Kanton Zürich hat Regeln für den Umgang mit muslimischen Schülerinnen und Schülern verabschiedet. Kompliment, die Regeln sind vorbildlich.

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May 09 2009

Identifizieren wir Muslime uns mit der Schweiz?

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Eine Studie von Gallup und der Coexist Foundation kommt zu dem Ergebnis, dass Muslime in europäischen Ländern sich stärker mit ihrem Staat identifizieren als weitgehend angenommen wird.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30278/1.html

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Jan 19 2009

Stellungnahme der Juden in der Schweiz zum Ghazakrieg

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Aus dem Islam.ch Newsletter:

Juden in der Schweiz stehen vorbehaltlos hinter Israel

Nach 3 Wochen (!) haben sich endlich offizielle Vertreter der in der Schweiz lebenden Juden zu Wort gemeldet. Wie dieser Stellungnahme des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG) und der Plattform der Liberalen Juden der Schweiz (PLJS) zu entnehmen ist, stehen die Schweizer Juden vorbehaltlos hinter dem militärischen Angriff Israels gegenüber dem palästinensischen Volk.

Leider passt dies nicht so recht zu dem Bild der sich sonst so betont friedliebend gebenden Juden… 

Ich persönlich finde es bezeichnend, dass den Schweizer Juden nichts anderes einfällt, als einmal mehr mit der Antisemitismuskeule zu winken. Habt ihr kein anderes Argument? Ach ja, die selbstgebastelten Raketen der Hamas. Das Problem ist aber nicht der Raketenbeschuss, sondern die seit Jahrzehnten andauernde Landnahme Israels, die trotz aller israelischer Friedensheuchelei immer konsequent fortgesetzt wurd.

Ich fordere die Juden in der Schweiz auf, sich von Vereinen zu distanzieren, die Gewalt und Terror gegen die Zivilbevölkerung gutheissen!

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Jan 18 2009

Westen trägt Schuld an Ghaza mit

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Gastbeitrag von Gabriela:

Nicht nur Israel trägt die Schuld an der momentanen Problematik in Gaza. Nein, die ganze westliche Welt trägt die ganze Last mit!!!

Ich empfinde tiefe Schuld für das Grauen, das die jüdische Bevölkerung im und auch vor dem zweiten Weltkrieg, sowie in den letzten Jahrhunderten angetan wurde, in diesen Zeiten, in der das jüdische Volk im Westen vertrieben und verfolgt wurde. Ich denke, der momentane Krieg in Gaza ist eines der Schlimmsten Verbrechen an der Menschheit seit dem 2. Weltkrieg und so ist es für mich absolut unverständlich, dass diese Gewalt genau von dem Volk aus kommt, das diese Schrecken an eigenem Leibe erfahren musste.

Die islamischen Länder haben den Juden immer Schutz gewährt, mit Ihnen friedlich zusammengelebt und ihnen ihre Rechte und Pflichten gegeben. Es existieren immer noch Dokumente aus dem 20. Jahrhundert die dies historisch belegen.

Nun, leider wurden die Palästinenser von der UN nicht gefragt, ob sie mit dem Staat Israel einverstanden waren. Sie mussten ihr Land aufgeben, es wurde ihnen regelrecht weggenommen, sie wurden vertrieben und getötet, wegen dem Unrecht, was Europa damals den Juden angetan hatte.

Doch damit sind die Israelis noch nicht zufrieden. Schritt für Schritt haben sie die Kontrolle über Palästina an sich gerissen und immer mehr Gebiete besetzt. So wird heute Wasser, Gas bis hin zur Milch von den Israelis kontrolliert.

Gewalt ist keine Lösung, aber leider manchmal der letzte Hilfeschrei. Die UN hat den Staat Israel gegründet, die Palästinenser übergangen und sie in ihrer Unterdrückung alleine gelassen. Könnt ihr verstehen, dass so jemand zur Waffe greift? In der Verzweiflung? In der Hoffnung auf Gerechtigkeit? In der Absicht seine Frau und seine Kinder zu schützen? Mit dem Willen für sein verlorenes Land und für das vergossene Blut seiner Verwandten zu kämpfen?

Israel hat das Recht Flüchtlinge in einem besetzten Gebiet aufs Schlimmste zu bombardieren. Von der Luft, dem Land und vom Wasser aus. Von überall kommen die Phosphorbomben, töten und verstümmeln die Körper der Männer, Frauen und Kinder. Heute (18. Januar 2008) sind  es nach 23-tägigem Beschuss 1200 Tote, 5300 Verletzte, davon 1500 Kinder. Auf israelischer Seite sind es gerade mal ein Dutzend Tote. Die Israelis haben anscheinend das Recht dieses Massaker anzurichten, die Palästinenser gelten als Terroristen wenn sie sich diesem Grauen zur Wehr setzen. Ist dies nicht absurd?

Ich hoffe sehr, dass die westliche Bevölkerung sowie die Politik daran interessiert ist, die Fakten über Palästina und Israel offenzulegen und nicht nur in diesem Krieg für Palästina einsteht, sonder sich auch nach der ganzen Schuld, für die der Westen seine Schuld mit trägt, einsteht für ein freies Palästina.

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Jan 14 2009

Holocaust Gedenktag?!

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Medienmitteilung des Kantons Luzern, 14. Januar 2008

Guten Tag Herr Moos

Kommen am Holocaust Gedenktag auch die aktuellen Menschenrechtsverletzungen durch Israel zur Sprache? Die Greueltaten, die die Nachkommen der Holocaust Opfer heute begehen?

Ich bitte Sie um eine Stellungnahme.

Stellungnahme des Bildungs- und Kulturdepartements des Kantons Luzern:

Hier ein paar Überlegungen zu ihrer Anfrage.

Vorweg möchte ich feststellen, dass es durchaus sinnvoll sein kann, auch die aktuellen Menschenrechtsverletzungen, wie sie zurzeit in Gaza geschehen, im Rahmen des Holocaust-Gedenktags zu thematisieren. Die Bezeichnung des Gedenktags ist leider eine Verkürzung - aus praktischen Gründen. Die volle Version lautet: “Tag des Gedenkens an den Holocaust und der Verhütung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit”. Im Kanton Luzern wird, nach sehr positiven Erfahrungen im Jahr 2005, dieser Tag zum zweiten Mal an den Schulen begangen - freiwillig und schulautonom in jeder Beziehung.

In unseren Unterlagen kommt immer wieder zum Ausdruck, dass die Thematik des Gedenktags viel weiter gefasst ist als der Holocaust in Deutschland. Jede Art von Völkermord und ähnlichen Grossverbrechen ist eingeschlossen, so etwa die unglaublichen Schandtaten des Stalinismus, die Genozide in Kambodscha, Ruanda, auf dem Balkan. Der Holocaust in Deutschland ist allerdings von besonderer Tragweite, unter anderem weil er sich in unserem Nachbarland abgespielt hat, weil unser Land teilweise involviert war, weil sich die Folgen des beispiellosen Antisemitismus der Nazizeit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und bis heute ausgewirkt haben. Auch die aktuellen Ereignisse in Palästina haben Wurzeln im Zweiten Weltkrieg. Das ist keine Entschuldigung für das unverständlich harte Vorgehen Israels. Doch wir sind herausgefordert, die Abgründe heutiger Kriege und Menschenrechtsverstösse in einen geschichtlichen Kontext zu stellen.

Auch wenn die Einladung und Unterlagen an alle Luzerner Schulen sämtlicher Stufen geschickt wurden, besteht nicht die Meinung, dass nun Unterstufen-Kinder mit dieser schwierigen Thematig konfrontiert werden. Auch dieser Aspekt - eine stufengerechte Vermittlung - kommt in den Unterlagen klar zum Ausdruck. Zudem ist nichts “verordnet”, niemand kontrolliert den “Vollzug” - es handelt sich um ein freiwilliges Angebot. Mit den Dossiers von 2005 und 2009 versuchen wir, fundierte Informationen und stufengerechte Anregungen zu vermitteln. Auf der Webseite www.holocaust.edulu.ch können alle Informationen, inkl. das Konzept und der Brief des Bildungsdirektors an die Schulen (Ende Juni 2008) eingesehen werden. Wenn es Ihnen möglich ist, so empfehle ich Ihnen, die neue Dokumentation und weitere Informationen auf der Webseite anzuschauen. Auf Ihren Wunsch schicken wir Ihnen eine Dokumenationen in Papierform.

Selbstverständlich sprechen wir hier von Themen, deren Behandlung immer auch Fragen und Widerspruch auslösen. Das darf und soll so sein.

In diesem Sinne grüsse ich Sie freundlich

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May 21 2008

Interview mit Prof. Mahbubani

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Auf Spiegel Online gibt es ein lesenswertes Interview mit Prof. Mahbubani: http://www.spiegel.de/spiegel/inhalt/0,1518,554273,00.html

Kishore Mahbubaniwar war Uno- Botschafter Singapurs und leitet heute die Lee Kuan Yew School of Public Policy an der National University von Singapur. Er gehört zu den brillantesten und provokantesten Intellektuellen Asiens. In seinem neuen Buch “The New Asian Hemisphere” prophezeit er das Ende der westlichen Dominanz.

Kishore Mahbubanis Website: http://www.mahbubani.net/

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Dec 17 2007

Weihnachtsgeschäft boomt, Ramadangeschäft noch nicht entdeckt

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Diese Tage erreicht das Weihnachtsgeschäft seinen Höhepunkt. Schon bald nach dem Sommerschlussverkauf wurden die Weihnachtsdekorationen ausgehängt. Die Geschäfte öffnen gar an Sonntagen und die Leute kaufen, kaufen und kaufen. Der Detailhandel setzt Milliarden mit Geschenken, Dekorationsartikeln, Bäumen und Delikatessen um.

Wir Muslime haben zwei Feste, die in manchen muslimischen Ländern dem Detailhandel einen ähnlichen Umsatz bescheren. Es ist Tradition, den Kindern zum Eid ul-Fitri am Ende des Fastenmonats Ramadan Geschenke zu kaufen. Man kauft neue Kleider und lädt einander ein. Natürlich gibt es auch ein Festessen.

Ramadan shopping in Dubai

In der Schweiz wohnen über 300′000 Muslime. Doch der Detailhandel hat das Ramadangeschäft noch nicht entdeckt. Warum eigentlich nicht? Mit dem Ramadangeschäft lässt sich doch auch Geld verdienen.

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Nov 11 2007

Ethnische Säuberungen in der Schweiz denkbar?

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Der Aargauer SVP Nationalratskandidat Andreas Glarner - er wurde nicht gewählt - hat letzten Herbst mit rassistischen Plakaten um Wählerstimmen gekämpft. Drei Privatpersonen verklagten den Hasspolitiker wegen Rassendiskrimiminierung. Das Verfahren wurde nun eingestellt.

Hasspolitiker Glarner habe mit seinen Plakaten die muslimische Religion weder herabgesetzt noch diskriminiert, argumentierte die Staatsanwaltschaft und stellte das Verfahren ein.

Das Plakat auf der Website des Hasspolitikers

Dass dieses Strafverfahren eingestellt wurde ist bedenklich. Die Antirassismus-Strafnorm schützt Muslime offenbar nicht. Mit der Einstellung dieses Strafverfahrens wird noch schärferen SVP-Hetzkampagnen die Tür geöffnet. Wir Muslime fragen uns: Was kommt als nächstes?

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Nov 01 2007

Allerheiligen

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

In den katholischen Kantonen der Schweiz haben wir heute frei. Allerheiligen. Welche Bedeutung hat dieser Feiertag?

In der Nacht zum ersten November feierten die Helvetier, die keltischen Ureinwohner der Schweiz, das Totenfest. Die Kelten glaubten an ein Leben nach dem Tod. Beim keltischen Totenfest ging es darum, die Geister der Toten zu besänftigen, damit sie den Lebenden keinen Schaden anrichten.

Stonehenge

Nach der Christianisierung der Schweiz hat es die Kirche nicht geschafft, dieses im Volk tief verwurzelte Fest auszurotten. Die Kirche bemühte sich dann, dem Totenfest wenigstens einen christlichen Anstrich zu geben. Das in die christliche Kirche integrierte keltische Totenfest heisst seither Allerheiligen.Wir geniessen diesen Feiertag und gehen mit Freunden und deren Kinder spazieren. Aischa, Malika, Omar und Feris, da rottet sich eine Bande zusammen!

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Oct 29 2007

Polizei beendet Flitterwochen deutscher Blogger

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Omar und Kathrin, zwei deutsche Blogger, haben kürzlich geheiratet. Ihre Flitterwochen haben sie in einem Ferienhäuschen auf der Lüneburger Heide verbracht. Eines Abends wurden die Flitterwochen durch einen Polizeieinsatz beendet.

“Polizei, bitte aufmachen” rief es von draußen. Omar schloss die Tür auf und öffnete die Tür, als die Polizei auch schon in das Haus stürmte. Omar hielt einen Arm vor die Tür mit der Bitte “Einen Augenblick, meine Frau zieht sich grade an”. Ein großer Polizist in schusssicherer Kleidung drückte seinen Arm weg und ein älterer grauhaariger Herr (der befehlsführende Beamte) hielt Omar seine Dienstmarke vor das Gesicht.

Als ich Kathrin und Omars E-Mail gelesen habe, dachte ich an die Geschichte mit dem Frosch. Setzt man einen Frosch ins heisse Wasser, springt er hinaus. Setzt man ihn aber in kaltes Wasser und erhitzt es langsam, so bleibt er sitzen bis das Wasser kocht.

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Oct 11 2007

Fünf Fragen an Ylfete Fanaj, Nationalratskandidatin der Second@s plus

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Ylfete Fanaj, Mitglied des grossen Stadtrates der Stadt Luzern und Studentin an der HSA, kandidiert für die SP Second@s plus als Nationalrätin und beantwortet unsere fünf Fragen.

Unsere fünf Fragen wurden von Musliminnen und Muslimen zusammengestellt und richten sich an Schweizer Politiker. Wenn man sie den Second@s plus stellt - allesamt Politiker/innen mit Migrationshintergrund - klingen die Fragen natürlich etwas eigenartig.

Ich finde, dass die Second@s plus einige Anliegen der Muslime vertreten (die Liste ist gekürzt):

  • Faire Einbürgerungsverfahren.
  • Ein flächendeckendes Netz an obligatorischen Sprachkursen als Integrations- und nicht als Repressionsmittel gegen MigrantInnen. Alle sollen zumindest versuchen, eine Landessprache zu lernen – auch ausländische Top-Manager!
  • Chancengleicher Zugang zu Bildung auf allen Stufen, u.a. mit mehr Stipendien, Tagesschulen und Sprachförderprogrammen.
  • Griffige Massnahmen gegen Zwangsheiraten. (Dieses Problem zu lösen ist leider nicht so einfach, dies darf aber kein Grund sein die Augen zu verschliessen und nichts zu tun. Ylfete Fanaj verschliesst die Augen nicht und unternimmt etwas. Anm. Rachid)
  • Einen wirkungsvollen Schutz der Umwelt.

Rachid: Wie stellen sie sich das Zusammenleben ganz praktisch vor? Was möchten sie ändern, was möchten sie so lassen wie es ist?

Ylfete Fanaj: Ein respektvolles Zusammenleben unter Berücksichtigung der „Gleichheit in Vielfalt”.

Rachid: Welche Erwartungen haben sie den Musliminnen und Muslimen gegebüber?

Ylfete Fanaj: Keine speziellen für Muslime. Die gleichen Erwartungen, die ich an alle Menschen habe.

Rachid: Zur Integration gehört auch die Beteiligung der Migrantinnen und Migranten an politischen Prozessen. Wie stehen sie zum Ausländerstimmrecht?

Ylfete Fanaj: Selbstverständlich bin ich dafür!

Rachid: Haben sie persönlich Kontakt zu Musliminnen und Muslimen? Sei es durch ihre politische Arbeit oder ihren Freundeskreis?

Ylfete Fanaj: Ich bin selbst Muslimin.

Rachid: Tun ihnen muslimische Frauen die ein Kopftuch tragen leid?

Ylfete Fanaj: No, chacun a sa façon!

Rachid: Ylfete Fanaj, ich danke ihnen für das Interview und wünsche ihnen ein gesegnetes Eid ul-Fitri und viel Glück am 21. Oktober.

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Oct 10 2007

Fünf Fragen an Trix Dettling, Nationalratskandidatin der SP

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Trix Dettling, Grossrätin seit 2003, kandidiert für die SP als Nationalrätin. Trix Dettling beantwortet die fünf Fragen, die wir kürzlich auf LieberBruderAli.com zusammengestellt haben.

Trix Dettlings Vorstösse im Grossen Rat geben einen guten Überblick über die Themen, für die sie sich einsetzt. “Ich stehe für Chancengerechtigkeit in der Bildung”. Keine Scheinpolitik - Frau Dettling setzt diese Aussage schon seit vielen Jahren in die Tat um. Hervorheben möchte ich auch ihre Anfrage an den inzwischen mit Schimpf und Schande abgewählten luzerner SVP-Regierungsrat Daniel Bühlmann wegen seinen frauenfeindlichen Äusserungen.

Rachid: Frau Dettling, wie stellen sie sich das Zusammenleben ganz praktisch vor? Was möchten sie ändern, was möchten sie so lassen wie es ist?

Trix Dettling (SP): Ich bemühe mich um verstärkten Kontakt und erwarte das auch von Muslimen und Musliminnen. Wir garantieren in der Schweiz die Religionsfreiheit. Es ist aber wichtig sich gegenseitig zu verstehen. Verbessern möchte ich die Chancengerechtigkeit fremdsprachiger Kinder und Jugendlicher in der Bildung.

Rachid: Welche Erwartungen haben sie den Musliminnen und Muslimen gegebüber?

Trix Dettling (SP): Ich erwarte, dass sie sich mit den gängigen Regeln unseres Zusammenlebens auseinandersetzen. Mädchen dürfen z. B. in der Schule nicht diskriminiert und vom Schwimmunterricht oder vom Klassenlager ausgeschlossen werden. Ich bin aber meinerseits auch interessiert an der Geschichte und den Lebensrealitäten hier lebender Migrantinnen und Migranten.

Rachid: Zur Integration führt nicht nur die Bildung sondern auch die Beteiligung der Migrantinnen und Migranten an politischen Prozessen. Wie stehen sie zum Ausländerstimmrecht?

Trix Dettling (SP): Ich befürworte das Ausländerstimmrecht und habe mich mehrfach dafür stark gemacht. Ich bedaure sehr, dass die neue Luzerner Verfassung diese Möglichkeit nicht vorsieht.

Rachid: Haben sie persönlich Kontakt zu Musliminnen und Muslimen? Sei es durch ihre politische Arbeit oder ihren Freundeskreis?

Trix Dettling (SP): Ich unterrichte ein 65% Pensum Deutsch für Fremdsprachige an der Schule Buchrain. Die meisten meiner Schülerinnen und Schüler sind muslimischen Glaubens. Auf politischer Ebene unterstütze ich die Gruppierung SP Second@s, wo zahlreiche politisch aktive Muslime und Musliminnen mitarbeiten.

Rachid: Tun ihnen muslimische Frauen die ein Kopftuch tragen leid?

Trix Dettling (SP): Ich wünsche mir die Gleichberechtigung für alle Frauen, ob nun Musliminnen oder nicht.

Rachid: Frau Dettling, vielen Dank für das Interview. Ich wünsche ihnen für den 21. Oktober viel Glück!

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Oct 07 2007

Muslimischer Friedhof in Luzern

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Im Februar erhalten die Musliminnen und Muslime des Kantons Luzern ein Gräberfeld im Friedhof Luzern. Warum brauchen die Muslime eigentlich einen eigenen Friedhof?

Seit langem hat die Vereinigung der islamischen Organisationen des Kantons Luzern (VIOKL) mit der Stadt Luzern wegen einem muslimischen Gräberfeld innerhalb des Städtischen Friedhofs verhandelt. Die Stadt wiederum hat sich darum bemüht umliegende Gemeinden in das Projekt einzubinden. Die jahrelange Arbeit zeigt nun Früchte. Der grosse Stadtrat hat am 26. September das Projekt mit einem deutlichen Ja gutgeheissen. Das muslimische Grabfeld um Friedhof Friedental kann nun im Februar eröffnet werden. Unser Grabfeld liegt gleich neben dem alten jüdischen Friedhof. Es bietet Platz für 297 nach Mekka gewandter Gräber. Wir haben das Grabfeld heute besichtigt.

Warum brauchen eigentlich die Muslime einen eigenen Friedhof? Halten die Muslime die Nichtmuslime für unrein und wollen nicht neben ihnen begraben sein? Kein Mensch ist unrein, unabhängig von seinem Glaubensbekenntnis. Kein Mensch ist unrein, weder lebend noch verstorben.

Wenn ein Muslim stirbt, wird sein Körper gewaschen. In Luzern steht dafür in der bosnischen Moschee ein spezieller Raum zur Verfügung. Danach wird der Tote in seine Leichentücher eingewickelt und im Sarg zum Friedhof getragen. Die Muslime sprechen für den Verstorbenen das Totengebet und beerdigen ihn ohne Sarg. Musliminnen und Muslime ruhen in den Gräbern mit dem Kopf auf einer Kopfstütze, so dass ihr Blick über den Körper hinweg nach Mekka gerichtet ist. Folglich werden muslimische Gräber nach Mekka ausgerichtet. Unsere Gräber werden bewusst einfach gehalten. Für Muslime ist die Grabesruhe bis zum jünsten Tag wichtig. Und nicht zuletzt hat das Begräbnis und die Zeit im Grab starke religiöse Aspekte.  Wir Muslime möchten auf dem Friedhof mit denen zusammen sein, mit denen wir während unserem Leben gebetet und gefastet haben.

Wir sind mit dem neuen Gräberfeld einige Kompromisse eingegangen, doch insgesamt ist es eine sehr gute Lösung. Die Kompromisse waren, dass

  1. die Toten im Sarg beerdigt werden, und
  2. die Gebeine, wenn der Friedhof voll besetzt ist, in einem Grab gesammelt werden.

Der Stadt bin ich sehr dankbar für den neuen Friedhof. Vor allem freue ich mich auch über den sehr eindeutigen Entscheid des grossen Stadtrates.

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Oct 06 2007

Fragen an die Parteien: Die Liste

Published by Rachid under Politik und Wirtschaft

Die National- und Ständeratswahlen stehen in der Schweiz vor der Tür. Seit letzter Woche sammeln wir Fragen, die wir Vertretern der Parteien stellen möchten, um uns zu entscheiden, wem wir unsere Stimmen geben sollen. Aus euren sehr guten Vorschlägen habe ich eine Liste mit fünf Fragen zusammengestellt.

  1. Wie stellen sie sich das Zusammenleben ganz praktisch vor? Was möchten sie ändern, was möchten sie so lassen wie es ist?
  2. Welche Erwartungen haben sie den Musliminnen und Muslimen gegebüber?
  3. Zur Integration gehört auch die Beteiligung der Migrantinnen und Migranten an politischen prozessen. Wie stehen sie zum Ausländerstimmrecht?
  4. Haben sie persönlich Kontakt zu Musliminnen und Muslimen? Sei es durch ihre politische Arbeit oder ihren Freundeskreis?
  5. Tun ihnen muslimische Frauen leid?

Die Fragen habe ich heute an die Parteien gesendet. Ich bin gespannt ob jemand antwortet.

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