Archive for the 'Uncategorized' Category

Nov 01 2007

Allerheiligen

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In den katholischen Kantonen der Schweiz haben wir heute frei. Allerheiligen. Welche Bedeutung hat dieser Feiertag?

In der Nacht zum ersten November feierten die Helvetier, die keltischen Ureinwohner der Schweiz, das Totenfest. Die Kelten glaubten an ein Leben nach dem Tod. Beim keltischen Totenfest ging es darum, die Geister der Toten zu besänftigen, damit sie den Lebenden keinen Schaden anrichten.

Stonehenge

Nach der Christianisierung der Schweiz hat es die Kirche nicht geschafft, dieses im Volk tief verwurzelte Fest auszurotten. Die Kirche bemühte sich dann, dem Totenfest wenigstens einen christlichen Anstrich zu geben. Das in die christliche Kirche integrierte keltische Totenfest heisst seither Allerheiligen.Wir geniessen diesen Feiertag und gehen mit Freunden und deren Kinder spazieren. Aischa, Malika, Omar und Feris, da rottet sich eine Bande zusammen!

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Sep 21 2007

Kinderbrocki in Luzern

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Das Wetter wird wieder kühler, die Kinder brauchen Winterkleider und die Sachen vom letzten Jahr passen nicht mehr. Schon seit einigen Jahren gibt es in Luzern am Kasernenplatz einen Kinderbrocki.

Guterhaltene Kleider, aber auch andere Baby-Artikel wie Kinderwagen oder Spielsachen werden zu günstigen Preisen verkauft. Es gibt eine Reihe guter Kinderwagen für CHF 50.-

Zum Kinderbrocki kommt man, wenn man am Kasernenplatz am Von Moos vorbei Richtung Baselstrasse geht. Der Kinderbrocki liegt dem Parkhaus Luzern-Zentrum gegenüber.

Telefon: 041 240 49 29

Öffnungszeiten:
Mitttwoch und Donnerstag: 13:30 - 17:30
Freitag: 09:00 - 12:00 und 13:30 bis 17:30
Samstag: 10:00 - 16:00

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Aug 09 2007

Vornamenhitparade

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Eben hat das Bundesamt für Statistik die Vornamenhitparade der zwischen 2004 und 2006 in der Schweiz geborenen Kinder veröffentlicht. Die einzigen muslimischen Vornamen, die es in die Statistik geschafft haben, waren Ali auf Platz 3 im Kanton Basel-Stadt, Asia auf Platz 31 im Tessin und Samira auf Platz 42 in der Gesamtwertung der Deutschschweiz.

Im Gesamtklassement der Bübchen liegt der Name des Propheten Noah auf dem ersten Rang. Bei den Mädchen ist es Anna. Auf den vorderen Rängen befinden sich überraschend viele biblische Namen, also Namen von christlich-jüdischen (und folglich meist auch muslimischen) Propheten, sowie Namen christlicher Apostel und Evangelisten. Aus dem englischen Sprachraum stammende Namen wie Kevin sind in allen Regionen um ein paar Ränge nach hinten gefallen.

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Jun 19 2007

Beim Karriereberater

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Heute habe ich meine tägliche Lektion von unerwarteter Seite gelernt. Ich bin in Anzug und Kravatte nach Zürich zu einer Karriereberatung gefahren. Der Karriereberater hat gesagt, ich sei etwas ängstlich, was die Sicherheit der Arbeitsstelle angeht. Soll ich eine neue Herausforderung annehmen oder meine relativ sichere Stelle behalten? Was ist besser für meine Zukunft? Der Karriereberater hat wörtlich gesagt: “Herr XY, wenn sie keine Arbeit mehr haben, dann haben 120′000 andere auch keine Arbeit mehr. Seien sie nicht so ängstlich. Wenn sie hier rausgehen und auf die Strasse gehen, lauert da die viel grössere Gefahr für ihre Zukunft auf sie.

Nun, da hat er Recht. Der Rizq ist für jeden von uns genau bemessen. Ich bekomme nicht mehr oder weniger als Allah mir bereits vorbestimmt hat. Deshalb ist es dumm, sich über die Zukunft allzu grosse Sorgen zu machen. Natürlich muss ich versuchen beruflich die Weichen richtig zu stellen. Aber das ist es dann auch schon. Viel wichtiger als die Zukunft ist das Heute. Denn ich weiss ja nicht, ob ich in zehn Jahren überhaupt noch lebe. Also muss ich versuchen HEUTE meine Ibadat so gut wie möglich zu verrichten.

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Jun 14 2007

Blut spenden

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Es gibt in der Schweiz im Moment einen Engpass bei den Blutprodukten. Blutspender werden vom Schweizerischen Roten Kreuz dringend gesucht. Alles rund ums Blutspenden erfährt man hier. Die Blutspendezentren der Innerschweiz sind hier aufgelistet.

Ich gehe insyaAllah nächste Woche Blut spenden.

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Jun 13 2007

Blog: Naher und Mittlerer Osten

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Das Blog Naher und Mittlerer Osten ist eine lesenswerte Nachrichtenquelle abseits der westlichen Medien. Das von einigen Studenten der Islamwissenschaft betriebene Blog gibt Hintergrundinformationen zu den üblichen News, bietet aber vor allem auch Nachrichten, die einen Europäer normalerweise nicht erreichen.

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Jun 13 2007

Jogging

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Heute morgen habe ich um 05:45 das Haus verlassen und bin in einem weiten Bogen dem See entlang bis zum Büro gerannt. Um 06:30 war ich hier, habe geduscht und die Kleider gewechselt - ich hatte die Kleider in einen kleinen Rucksack gepackt. Danach habe ich ein paar Becher Wasser getrunken und mit der Arbeit angefangen. Dies will ich nun nach ein paar Monaten Pause wieder regelmässig ca. 3 mal pro Woche machen, insyaAllah.

Vor einiger Zeit habe ich etwas über Zeitmanagement gepostet. Regelmässig etwas Sport zu treiben hilft einem im Alltag enorm, wenn es darum geht leistungsfähig zu sein, energiegeladen die verschiedenen Aufgaben zu meistern. Man ist leichtfüssig auf den Beinen und hat nicht immer das Gefühl man sei müde. Auch kommt man am Morgen viel einfacher aus den Federn. Vielleicht reicht die Energie auch für ein regelmässiges Qiyam ul-Lail.

Und wenn wir das Haus mit einem “Bismillah!” verlassen um Sport zu treiben, so zeigt der Sport nicht nur eine Wirkung im Diesseits sondern auch im Jenseits, insyaAllah.

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Jun 01 2007

Islamisches Lager in Mannenbach

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Vom 17. bis 19. August 2007 findet insyaAllah wieder das Islamische Lager statt. Weitere Informationen auf dem Flyer oder auf der Website der Zeitschrift “Die Barmherzigkeit”. Ich habe schon drei Mal am Islamischen Lager teilgenommen. Es war jedes Mal ein unvergessliches Erlebnis.

Vielleicht nicht jedermanns Sache ist der diesjährige Hauptgast des Lagers, Hassan Dyck, ein Scheich des Naqschbandi Sufi Ordens. Mitte Mai hat Scheich Hassan Dyck ein Konzert im Romerohaus in Luzern gegeben. Voller Skepsis bin ich hingegangen.

Ich war überrascht wie Scheich Hassan Dyck das fast ausschliesslich aus Nichtmuslimen bestehende Publikum erreicht hat. Er hat sehr viel über Allah und Seinen Propheten Muhammad (sas) erzählt. Dabei haben die Zuhörer vorurteilsfrei zugehört. Am Ende wollten sie gar nicht mehr aufstehen :-)

Wahrscheinlich hat dieses “Konzert” mehr zum friedlichen Nebeneinander der Religionen beigetragen als manche Veranstaltung im Bereich des interreligiösen Dialogs. Konzert in Anführungszeichen, weil die Instrumente punktuell zum klangmalerischen Unterlegen des Erzählten dienten. Es ist irgendwie mit der Art und Weise zu vergeichen, mit der eine Märchentante ihre Erzählung mit Klängen untermalt. Das war ein ganz gelungener Abend, der ein paar Anstösse zum Nachdenken gab. Ich werde insyaAllah wieder hingehen, falls Scheich Hassan Dyck wieder einmal in die Innerschweiz kommt.

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Jun 01 2007

Deine Sadaqa im Verborgenen

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Heute habe ich das Freitagsgebet in der türkischen Moschee verrichtet. Der Imam war nicht da, jemand anders hat das Freitagsgebet geleitet. Der Imam ist letzten Samstag in die Türkei zurückgekehrt, weil seine 94 jährige Mutter schwer erkrankt ist. Ob er so schnell wieder zurück kommen wird ist fraglich.

Von Dir, lieber Bruder Ali, weiss ich, dass Du dem Imam zur Unterstützung eine schöne Summe Geld im Verborgenen gegeben hast, bevor er nach Hause reiste. Dafür habe ich mich sehr gefreut für euch beide. Nun stell Dir vor wie sehr sich Allah wohl über Deine Tat freut. Deine Stellung bei Ihm hat sich bestimmt um Stufen erhöht.

InsyaAllah geht Dir der Lohn für Deine Taten niemals verloren.

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Jun 01 2007

Hält uns der Alltag von der Annäherung an Allah ab?

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Ich habe lange gedacht, dass uns der Alltag von der Annäherung an Allah abhält. Aber inzwischen denke ich, wir brauchen die Herausforderungen des Alltags zur Läuterung unserer Nafs*. Wie es aussieht, wenn die Nafs geläutert ist, weiss ich nicht.

(* Die Nafs: Triebseele, Selbst, Ego. Ein Mensch besteht aus Dschizm (Körper), Nafs (Triebseele) und Ruh (Lebenskraft, Geist). Im Tode trennen sich Dschizm, Nafs und Ruh. Der Dschizm zersetzt sich, der Ruh wird freigesetzt und die Nafs wartet auf den Tag des Gerichts.)

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May 28 2007

Konzentration im Gebet

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Lieber Bruder Ali, Du hast mich nach der Konzentration im Gebet gefragt. Obwohl Du Dich im Allag sehr wohl auf etwas konzentrieren kannst verlässt Dich die Konzentrationsfähigkeit sobald Du mit “Allahu Akbar” ins Gebet eintrittst. Du bist bestimmt nicht der einzige mit diesem Problem, wahrscheinlich geht es den meisten Menschen so. Aber Alhamdulillah, Du hast bemerkt dass da etwas nicht stimmen kann. Dies öffnet Dr das Tor zum nächsten Level.

Das Gebet, als ein Innehalten von der Hektik des Alltags und als ein sich besinnen auf Allah und die jenseitige Welt, stellt das Diesseits in Relation zum Jenseits. Aus der Sicht des Menschen sind Diesseits und Jenseits oft wie zwei Pole. Das Diesseits lenkt den Menschen vom Jenseits ab, und das Jenseits lenkt den Menschen vom Diesseits ab. Scheitan aber hat überhaupt kein Interesse daran, dass der Mensch sich auf das Jenseits ausrichtet, denn Scheitan hat im Jenseits bereits verloren und weiss dies*. Schaitan will den Menschen dazu bringen, dass er sich ausschliesslich auf das Diesseits konzentriert. Und das Gebet - dies weiss Scheitan ganz genau - lenkt nunmal die Aufmerksamkeit der Menschen vom Diesseits auf das Jenseits. Auffällig, dass diese Konzentrationsschwäche nur im Gebet kommt, nicht? Hmmm, siehst Du? Diese Konzentrationsschwäche ist Scheitan, der Dich vom Gebet abhalten will. Durch das Gebet verliert er Dich langsam aus seinen Klauen.

Du kennst den Grund für Deine Konzentrationsschwäche, und Du weisst auch, dass Scheitan keine Macht über Dich hat. Er kann Dir Dinge einflüstern, aber er kann Dich zu nichts zwingen. Du kannst jederzeit “Nein” sagen, indem Du seine Einflüsterungen versuchst zu erkennen und ihnen ganz einfach nicht folgst. Es ist natürlich einfacher Scheitan zu folgen als ihm zu widerstehen. Zu widerstehen braucht Disziplin und innere Stärke. Doch dies ist der Weg, der zur Nähe Allahs führt, zu innerer Ruhe in dieser Welt und überwältigender Glückseligkeit in der nächsten.

(* Die Beauftragten mit dem Feuer sind Engelwesen, keine Dschinn wie Scheitan einer ist. Nicht Scheitan kontrolliert das Feuer, sondern die damit beauftragten Engel. Scheitan wird selbst im Feuer brennen.)

Nun kennen wir also den Ursprung der Konzentrationsunfähigkeit im Gebet. Was aber können wir konkret machen, um die Konzentration zu verbessern? Hier muss man meiner Meinung nach zwischen zwei Dingen unterscheiden:

1. Der Übergang vom Alltagsstress zum Gebet
2. Das Gebet selbst

Der Übergang vom Alltagsstress zum Gebet ist ein Bruch, und genau dies ist wahrscheinlich von Allah gewollt. Warum sonst sind die Gebetszeiten über den ganzen Tag verteilt? Wohl damit man innehält und sich regelmässig an Allah und den Sinn des alltäglichen Tuns erinnert. Was tun wir also, um vor dem Gebet den Kopf von den Dingen des Alltags zu leeren und Platz für das Gebet zu schaffen? Wir brauchen einen Puffer zwischen Alltagsstress und Gebet. Du machst das eigentlich sehr gut, in dem Du versuchst so viele Gebete wie möglich in der Moschee zu verrichten. Die Fahrt zur Moschee, das Wudu machen in der Moschee, die Sunna Gebete, das Warten auf den Adhan, all das sind Dinge, die diesen Puffer zwischen Alltag und Gebet schaffen. Versuche bewusst “abzuschalten”, während Du mit diesen auf das Gebet vorbereitenden Aktivitäten beschäftigt bist. Wir anderen, die nicht so viele Gebete in der Moschee verrichten können, oder vielleicht auch nur das Gefühl haben, dass wir das nicht können. Wir können auch zu Hause/im Büro versuchen die Sunna des Propheten (sas) zu befolgen, so wie man das in der Moschee auch macht. Und lass nicht zu, dass Du während dem Gebet schon an die Dinge denkst, die Du nach dem Gebet draussen in der Welt regeln willst. Schaff Dir auch hier einen Puffer. Schliesse das Gebet wiederum mit den Sunnagebeten ab, mit Du’a, und vergiss den Dhikr nicht.

Beim Gebet selbst gibt es eigentlich nur eine Sache, die Du beachten musst. Achte auf den Wortlaut, lerne die Bedeutung der Worte, die Du im Gebet sprichst und denke über den tieferen Sinn dieser Worte nach. Darin liegen Schätze verborgen, die man mit allem Geld und Gold dieser Welt nicht aufwiegen kann. Wenn Du über die Bedeutung der Worte nachdenkst wirst Du die Worte nicht runterleiern können, Du wirst sie langsam sprechen müssen. Wenn Du dann im Gedenken an Allah versunken bist, wirst Du Ruku und Sujud nicht wie hektische Gymnastikübungen verrichten, sondern Du wirst die Bewegungen langsam und würdevoll ausführen und in jeder Position einen Moment verharren, vielleicht um wieder nachzudenken. Schau mal wie sehr das Gute mit dem Guten verknüpft ist und zum Guten hinführt. Du machst eine Sache richtig und gut, und viel Gutes folgt diesem Guten, neue Tore zum Guten öffnen sich Dir, während sich Dir die Tore zum Schlechten verschliessen.

Gutes über Gutem, Licht über Licht, würde ein lieber Freund aus dem Aargau sagen.

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May 28 2007

Das diesseitige Leben

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Allah sagt im Qur’an sinngemäss:

“Allah gewährt viel Rizq (Versorgung), wem Er will, und lässt es wenig sein. Und sie freuten sich über das diesseitige Leben. Doch das diesseitige Leben ist im Jenseits nur ein vergängliches Gebrauchsgut.”
(Qur’an 13:26)

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